13 Tage vielfältiges Literaturprogramm beim LesArt.Festival

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Sophie Donat (Sparkasse Dortmund, Leiterin Unternehmenskommunikation), Isabel Pfarre (Kulturbüro, Literaturreferentin) und Hartmut Salmen (Kultur u. Projekte e.V., literaturhaus.dortmund, v. l.) präsentieren das diesjährige Lesart-Programm. (Foto: Katrin Pinetzki, Stadt Dortmund)

„Laut – lebendig – literarisch“ lautet das Motto des Dortmunder LesArt.Literaturfestivals bei seiner diesjährigen, zwanzigsten Ausgabe, zu der Newcomer wie Kult-Autoren sowie manch anderer prominente Name aus eigenen Werken und den Büchern anderer vorlesen.

Schon der Auftakt am 6. November, 19.30 Uhr, im Literaturhaus gestaltet sich mit einer dreisprachigen Lesung der Gedichte von Chuck Miller ziemlich rasant. Der 80-jährige US-Amerikaner ist einer der letzten Beat Poets und nennt sich selbst einen „proletarischen Schriftsteller“.

Nicht umsonst werden am 11. November die Heim- sowie die Gästekabine des Signal-Iduna-Parks zu Literaturorten, erzählen doch auch die beiden vorgestellten Neuerscheinungen aus der Welt des Fußballs. Behandeln Ansgar Brinkmann und Peter Schultz zunächst ab 19.30 Uhr auf Gäste-Terrain mit ihrem Buch „Die Straße holt sich den Fußball zurück“ ein Thema, zu dem man beim „weißen Brasilianer“ Brinkmann einiges Hintergrundwissen vermuten kann, darf man im Anschluss in der schwarzgelben Kabine bei „Football Leaks 2“ mit den Spiegel-Journalisten Rafael Buschmann und Michael Wulzinger auf brisante neue Szene-Einblicke gespannt sein.

Einen weiteren Berlin-Roman stellt Emma Braslavsky im literaturhaus.dortmund vor: „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ ist ein ebenso düsteres wie unterhaltsames Großstadtmärchen, das die Autorin ihren Gästen am 12. 11. ab 19.30 Uhr erzählt.
Um sein Versprechen „Der Abend wird ein Gedicht“ zu halten, holt WDR-Moderator und Autor Thomas Koch sich am 14. November ab 20 Uhr Fritz Eckenga, Thomas Gsella sowie Poetry Slammer Julian Heungeben zur Verstärkung ins domicil. Klingt ebenso satirisch wie unterhaltsam, und wird sogar noch mit Musik des Posaunisten Töppel Butera plus Band garniert.

Wer noch viel detaillierter wissen möchte, was sich zwischen dem 6. und dem 18. November auf heimischen Lesebühnen so tut, kann sich im Netz auf www.lesart.ruhr kundig machen.

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