Krankenhäuser bitten weiterhin um Besuchsverzicht

0
19
Symbolfoto: pixabay

Die Dortmunder Krankenhäuser bitten Angehörige, auch weiterhin und bis einschließlich 30. Juni im Interesse der Patient*innen auf Besuche zu verzichten. Das Gesundheitsamt unterstützt dies in vollem Umfang. Wenn der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie es zulässt, könnte die Besuchsregelung im Laufe des Monats erneut beraten und ausgeweitet werden.

„Angesichts der vielen bereits durchgeführten und der anstehenden Lockerungen müssen wir mit einem Wiederanstieg der Neuinfektionsrate in den kommenden Wochen rechnen“, so Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts. Umso wichtiger sei es, an kritischen Stellen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen den Vireneintrag möglichst zu minimieren.

Derzeit sei die Lage in Dortmund entspannt, die Neuinfektionsraten liegen mit aktuell fünf bis sieben pro Woche im sehr niedrigen Bereich, so Renken. Auch im Vergleich zu anderen größeren NRW-Städten stehe Dortmund sehr gut da. „Zu diesem bisher insgesamt milden Verlauf, auch mit relativ geringer Sterblichkeitsrate, haben die restriktiven Besuchsregelungen in Krankenhäusern  und Pflegeeinrichtungen beigetragen“, sagt Dr. Frank Renken.

Ausnahmen kann es in besonderen klinischen Situationen geben, z. B. bei Schwerst- oder Langzeiterkrankungen sowie z. B. auf Geburts-/Kinderstationen und auf Palliativstationen. In den psychiatrischen Krankenhäusern bzw. psychiatrischen Abteilungen werden Besuche weiterhin gesondert geregelt.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500