Konzerthaus, “Ruhrhochdeutsch” und mobiler Freizeitpark waren Themen beim Verwaltungsvorstand

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Auch die Möglichkeit, einen "Mobilen oder Temporären Freizeitpark" zu veranstalten, wurde im Verwaltungsvorstand besprochen. (Symbolfoto: pixabay)

In der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 26. Mai lenkte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den Focus auf drei Veranstaltungsformate:

Zum einen, so teilte der Oberbürgermeister mit, sei gemeinsam mit dem Gesundheitsamt ein Konzept zur Wiedereröffnung des Konzerthauses entwickelt worden.

Des Weiteren sei man bestrebt, das Veranstaltungsformat “Ruhrhochdeutsch” durchzuführen. “Wir gehen davon aus, dass wir unter den rechtlichen Gegebenheiten auch mehr als 100 Menschen zulassen können. Das geht aber nur, wenn ein entsprechendes Konzept da ist, das die Abstands- und Hygieneregeln berücksichtigt und überzeugend darlegt”, unterstrich Sierau. Er hoffe, dass damit das Festival Ruhrhochdeutsch am 17. Juni mit der Benefizveranstaltung im alten Schalthaus auf Phoenix West beginnen könne.

Was die Möglichkeit, einen “Mobilen oder Temporären Freizeitpark” zu veranstalten angeht, wie er vom Schaustellerverein Rote Erde geplant wird, stellte Rechtsdezernent Norbert Dahmen klar: “Es darf keine klassische Kirmesveranstaltung sein, obgleich es vergleichbare Fahrgeschäfte sind.” Das Konzept des Schaustellervereins Rote Erde sehe ein abgegrenztes und umzäuntes Veranstaltungsgelände und eine Zutrittsgelegenheit vor sowie die Möglichkeit des Online-Ticketing. Dahmen begrüßte das geplante Format ausdrücklich in Zeiten, in denen viele Menschen ihren Urlaub zuhause verbringen wollten. Er hoffe, dass für eine Genehmigung die rechtlichen Rahmenbedingungen von Seiten des Landes bald gegeben seien, “denn”, so Dahmen, “wir als Stadt Dortmund wollen Rechtssicherheit haben.” Ein mobiler Freizeitpark könnte vor den Westfalenhallen seinen Platz finden.

Oberbürgermeister Sierau unterstrich: “Wir sind dankbar dafür, dass von den Schaustellern und anderen Vertretern aus der Kulturszene für Formate gekämpft wird, damit Freizeitgestaltung möglich ist.” Gleichzeitig mahnte er: “Wir müssen in der Sache handwerklich ganz sauber arbeiten.”

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