Kommunikation mit den Menschen trotz Corona: Erster digitaler Bürger*innendialog der Stadt Dortmund

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Symbolfoto: pixabay

Beteiligung, Teilhabe und die Kommunikation mit den Bürger*innen auch in Zeiten der Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten, ist für Stadtverwaltungen eine große Herausforderung. Hierfür braucht es den Willen, neue Wege zu finden und diese gemeinsam mit den Bürger*innen auszuprobieren.

Bei der Konzeption und Durchführung des ersten digitalen Bürger*innendialogs konnte die Koordinierungsstelle „nordwärts“ auf die Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung zählen. Als eine von bundesweit zehn Pilotkommunen wurde die Stadt Dortmund für einen Praxistest ausgewählt.

Etwa 40 Bürger*innen sind dem Aufruf der Koordinierungsstelle „nordwärts“ gefolgt und haben sich am Abend des 8. Septembers 2020 in einer ca. 2,5-stündigen Veranstaltung zum Thema „Kommunikation und Teilhabe in Corona-Zeiten“ via Bildschirm ausgetauscht. Die zum Teil überraschenden Ergebnisse des digitalen Bürger*innendialogs können in einer Broschüre auf der Internetseite mitwirken.dortmund.de nachgelesen werden.

In Zukunft möchte die Stadt Dortmund vermehrt digitale Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten anbieten. Hierfür erarbeitet die Stadt auf Auftrag des Rates fachbereichsübergreifend an einem Umsetzungskonzept für bedarfsgerechte und passgenaue digitale, analoge und hybride Beteiligungs- und Mitwirkungsformate. Ein besonderer Fokus soll hierbei neben der Beschreibung und Kategorisierung verschiedenster Angebote und Möglichkeiten auf die Erstellung leicht verständlicher Anwendungshilfen sowie von Schulungskonzepten für die Zielgruppen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik gelegt werden. Das Konzept soll im Ergebnis einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Teilhabe, Mitwirkung und Austausch auch unter erschwerten Bedingungen oder in Krisenzeiten gewährleisten und garantieren zu können.

Ein dazu passendes Ergebnis aus dem digitalen Bürger*innendialog lautet: Die Möglichkeit zur digitalen Teilhabe wird grundsätzlich positiv bewertet. Digitale Formate sind jedoch auch in Zeiten der Corona-Pandemie kein Allheilmittel: So antworteten die Teilnehmenden mehrheitlich auf die Frage „Wie wollen Sie in Zukunft beteiligt werden?“, dass eine gute Mischung aus analogen und digitalen Formaten nötig sei, um niemanden auszuschließen.

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