Kommunalwahl am 13. September in Dortmund – Hohe Wahlbeteiligung

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Rund 2.300 Wahlfer*innen waren im Briefwahlzentrum beschäftigt um die Wahlergebnisse zu ermitteln. Insgesamt waren 5.300 Wahlhelfer*innen in Dortmund im Einsatz. (Foto: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer)

Am Sonntag, 13. September, waren alle Wahlberechtigten in Dortmund aufgerufen, sich an den Wahlen zu beteiligen – Die Beteiligung war hoch. Gewählt wurde der*die Oberbürgermeister*in, der Rat der Stadt Dortmund, die Bezirksvertretungen, die RVR-Verbandsversammlung sowie der Integrationsrat.

Jede Wahl ist eine große Leistung in der Verwaltung und auch vieler Dortmunder Bürger*innen. Etwa 5.300 helfende Hände insgesamt stemmten die diesjährige Kommunalwahl, davon 2.300 städtische Beschäftigte. Wahlvorgänge mussten in ganz Dortmund ordnungsgemäß durchgeführt und am Ende alle Wahlscheine – vor Ort abgegebene und Briefwahlscheine – ebenso sorgfältig durchgezählt werden.

Eine erste positive Bilanz über den Verlauf des Kommunalwahltages zogen Wahlleiter Norbert Dahmen und Manfred Kruse, Wahlorganisator und Leiter der Bürgerdienste, um 15:30 Uhr im Briefwahlzentrum in den Westfalenhallen Dortmund. Dort hatten sich 2.300 Wahlhelfer*innen, die sich aus städtischen Beschäftigten und Bürger*innen zusammensetzten, eingefunden. Sie waren bereits damit beschäftigt, die Vorbereitungen zu treffen, um dann Punkt 18 Uhr mit dem Auszählen der Briefwahl-Stimmen beginnen zu können.

Briefwahlzentrum ist ein Novum
Das Briefwahlzentrum sei ein Novum für Dortmund, unterstrich Dahmen. Bei früheren Wahlen seien die Briefwahlzentren dezentral in der Stadt in Klassenräumen verteilt gewesen. „Das ist dieses Mal wegen Corona nicht möglich gewesen. Deshalb sind wir auf die Messehallen ausgewichen“, erläuterte er. Die Reaktion des Wahlorganisationsteams sei gewesen: „Herr Dahmen, bitte nie wieder anders!“ Der Vorteil sei, dass in den Westfalenhallen viel besser organisiert werden könne und keine Informationen verloren gingen. „Die Westfalenhallen Dortmund waren ein hervorragender Organisator“, so der Wahlleiter.

Schlangen bildeten sich vor Wahllokalen
Wahlorganisator Manfred Kruse war bereits seit 7:00 Uhr morgens im Einsatz und hatte in der Zeit drei Wahlräume besucht: „Das hing unter anderem damit zusammen, dass es eine Schlangenbildung von 30 Metern in einem Wahllokal in Körne gab und man nicht wusste, woran das lag. Unter Corona-Bedingungen ist das aber normal, die Leute halten tatsächlich Abstand. In diesem speziellen Wahlraum war es sehr beengt, es werden immer nur zwei Personen in den Wahlraum gelassen. Die anderen warten im Vorbereich. Es ist alles in Ordnung.“

Für alle 386 Bereiche hatte Wahlleiter Norbert Dahmen Wachpersonal angefordert. Auch das habe fast überall funktioniert, außer bei vier Wahlräumen, so Kruse: „Hier haben wir aber mit dem Wahlvorstand zusammen Lösungen gefunden, damit auch dort ein geregelter Zutritt möglich ist.“

Infektionsschutz in den Wahlräumen
In Coronazeiten eine Wahl zu organisieren, ist eine besondere Herausforderung. Wahlleiter Norbert Dahmen stellte fest, dass die Stimmung unter den Wahlhelfer*innen gut sei. So habe man zum Infektionsschutz in den Wahlräumen hohe Spukschutzwände installiert und für Mundschutz, Handschuhe und Desinfektionsmittel gesorgt. „Es läuft alles wie am Schnürchen, ich konnte mit vielen Menschen sprechen“, freute sich Dahmen, der über den Tag etliche Wahllokale besucht hat.

Um einen reibungslosen Ablauf des Wahltages zu gewährleisten, wurde bereits vor Weihnachten eine Urlaubssperre verfügt für die Woche vor der Wahl, „einfach damit viele Mitarbeiter*innen hier als Wahlhelfer*innen fungieren können“, so Dahmen. Außerdem habe man die Bezirksregierung Arnsberg kontaktiert, um an Lehrer*innen mit Hauptwohnsitz in Dortmund herantreten zu können, genauso wie die Finanzverwaltung, um möglichst viele Helfer*innen einberufen zu können. „Dabei sind natürlich die Mitarbeiter*innen des öffentlichen Dienstes vorrangig in der Pflicht. Wir haben diesmal die Besonderheit, dass wir keine älteren Wahlhelfer*innen nehmen konnten. Das gehört zur Prävention. Wir haben gesagt, wer vulnerablen Gruppen angehört, soll besser nicht als Wahlhelfer*in fungieren.““

Lob und Dank an Organisator*innen, Wahlhelfer*innen und Wähler*innen
Ein besonderes Lob sprach Dahmen dem städtischen Wahlorganisationsteam aus: „Es hat eine verdammt gute Vorbereitung geleistet und sehr viele Ideen gehabt und überlegt, was alles passieren und schiefgehen kann unter Corona.“ Auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, so Dahmen, ließe ihn als Wahlleiter entspannt sein: „Ich fühle mich bei diesem Wahlteam in sehr, sehr guten Händen. Wenn ich höre, wie wenig nicht geklappt hat, bin ich sehr zufrieden.“

Auch Elisabeth Böker, stellvertretende Leiterin der Bürgerdienste, zog ein positives Fazit: „Alles ist gut gelaufen, die Hygienemaßnahmen werden optimal eingehalten – sowohl von der Wähler*innen als auch von den Wahlhelfer*innen. Ein dickes Dankeschön an alle.“

Die Wahlergebnisse verfolgen Sie live bei www.dortmund.de.

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