Klinikum Dortmund veranstaltet heute “Escape Room-Mission“ in altem OP

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Um 18:00 Uhr wird das Klinikum erstmals live auf seinem Instagram-Account direkt aus einem stillgelegten OP-Saal senden. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Menschen in einem engen Raum ohne Fenster – in Zeiten von Corona keine gute Idee. Deshalb veranstaltet das Klinikum Dortmund jetzt den wohl ungewöhnlichsten “Escape Room“, den es je gab:

Am Mittwoch, 24. Juni, 18:00 Uhr, wird das Klinikum erstmals live auf seinem Instagram-Account www.instagram.com/klinikumdo/ direkt aus einem stillgelegten OP-Saal senden.

Dort wurde in Anlehnung an das Konzept von Escape Rooms eine Szenerie aufgebaut, in der eine Aufgabe zu lösen ist. Allerdings wird es nur eine Person in dem Raum geben – die eigentlichen Spieler*innen und damit (quasi weltweit) alle Interessierten sitzen vor den Displays ihrer Smartphones und dirigieren die Person durch den Raum und die Mission, die zu lösen ist.

Großes Experiment
“Das ist ein großes Experiment. Wir sind selbst gespannt, ob alles so klappt wie angedacht”, erklärt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund. “Wir können und wollen als Krankenhaus professionellen Escape Rooms natürlich nicht das Wasser reichen, aber angesichts von Corona mussten wir kreativ werden, um für die Arbeit im Klinikum zu werben.”

In der Aufgabe, die die Spieler*innen zu lösen haben, geht es darum, einen “Patienten“ zu retten. Gleichzeitig spielt auch die Blutspende eine Rolle. “Aber mehr verraten wir noch nicht. Es sollen ja alle Teilnehmer den gleichen Start ins Spiel haben”, so Raschke. Er ist Moderator des Live-Events, liest die Kommentare der Zuschauer*innen und filmt währenddessen jenen einen Spieler*in, der/die wie der “verlängerte Arm“ der Spiel-Community agiert, indem er auf Tipps, Kommandos, etc. reagiert.

Einblick in die Krankenhaus-Welt
“Natürlich wird während des Spiels nicht jeder Hergang detailgetreu den Krankenhaus-Alltag wiedergeben. Das ist auch in der Kürze der dramaturgisch limitierten Zeit kaum zu vermitteln. Wir haben deshalb an einigen Stellen den tatsächlichen Ablauf abwandeln müssen”, so Raschke.

Das fängt schon damit an, dass das Organisationsteam für die Szenerie auf ausrangierte Geräte und Materialien zurückgegriffen hat. Auch sehen die richtigen OP-Säle im Klinikum Dortmund anders aus. “Die Zuschauer und Spieler werden aber neben hoffentlich ausgiebig Spielspaß auch medizinische Infos und einen Einblick in die Krankenhaus-Welt bekommen.”

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