Kirschzweige für ein glückliches nächstes Jahr

8
Der Rombergpark lud am Barbaratag zum Spaziergang und anschließenden Schneiden von „Barbara-Zweigen“ ein. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Der Rombergpark hat vieles zu bieten, und sein Leiter Dr. Patrick Knopf weiß daraus stets eine Kette interessanter Informationen und Anekdoten zu knüpfen. So widmete sich die letzte öffentliche Parkveranstaltung vor der Weihnachtspause zwar gemäß ihrem Motto dem alten Brauch, am „Barbaratag“ (4.12.) Zweige vom Kirschbaum zu schneiden, um sich Weihnachten an ihrer Blüte erfreuen zu können, war aber deutlich mehr als das.

Auf einem mehr als einstündigen Spaziergang durch Dortmunds Botanischen Garten erläuterte dessen Leiter Zusammenhänge, wies auf Neuerungen hin und räumte mit dem einen oder anderen Missverständnis auf. Zum Beispiel mit dem schlechten Ruf des Efeus als „Baumkiller“, der offenbar in die Rubrik „hartnäckige Gerüchte“ gehört. Und wer aufmerksam hinhörte, konnte Nützliches (etwa über den Zuschnitt von Zierkirschen) wie Amüsantes (Goldregen schmeckt gar nicht mal schlecht, vermittelt aber das Gefühl, man habe ein „nasses Katzenfell unter dem Gaumen kleben“) mit nach Hause nehmen.

Zum Schluss dann sicherte sich die vielköpfige Besucherschar nach dem Austeilen einiger Heckenscheren ihren Teil des üppigen, an der Bogenbrücke zusammengetragenen Park-Angebots an „Barbara-Zweigen“. Ein kurzweiliger, informativer Vormittag ging zu Ende. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Wanderung durch den Rombergpark bei angenehmer Witterung schon grundsätzlich seinen Reiz hat.