Keinerlei Lieferengpässe

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Rewe-Betreiber Reinhard Amshove appelliert in der Corona-Krise an Solidarität und Besonnenheit. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Welches seine aktuell größte Herausforderung ist? Da muss Reinhard Amshove, Chef dreier Rewe-Märkte im Dortmunder Westen, nicht allzu lange überlegen: „Ich muss mich mit aller Kraft darum bemühen, dass meine Mitarbeiter geschützt bleiben“, sagt er.

(v. l.) Ann Cathrin Amshove, Marc Amshove, Claudia und Reinhard Amshove mit Geschäftsbereichsleiter Fabian Sörensen bei der Eröffnung des REWE-Markts in Lütgendortmund.

Das heißt zum einen, seine Belegschaft kontinuierlich – und lieber ein paarmal zu viel – zur Einhaltung der notwendigen Eigenhygiene-Maßnahmen anzuhalten, zum anderen aber auch, die Supermarkt-Kunden um die Einhaltung des Mindestabstandes zu bitten.

Und nicht nur hier sei Solidarität in Zeiten des Corona-Virus die entscheidende Zutat: Grundsätzlich nämlich, das unterstreicht auch Reinhard Amshove noch einmal, seien die Rewe-Märkte des Landes uneingeschränkt lieferfähig. Engpässe könnten derzeit einzig durch Hamsterkäufe entstehen. Um durch leergekaufte Regale hervorgerufenen Unmut zu begegnen, sind auch die Rewe-Märkte in Lütgendortmund, Kirchlinde und Rahm mittlerweile dazu übergegangen, den Verkauf einiger Artikel wie Toilettenpapier oder Küchenrollen, zu begrenzen. In der Regel wird hier pro Kunde und Einkauf nur noch eine große Einheit abgegeben.

Auch Reis und Nudeln wandern nur noch in einzelnen Packungen über das Fließband.
Wobei man hier, wie Reinhard Amshove betont, selbstverständlich mit Fingerspitzengefühl vorgehe, so dass niemand die Sorge haben müsse, etwa die Einkäufe für ältere Menschen nicht mehr bewerkstelligen zu können.

Auch seinen Lebensmittel-Bringdienst hält Rewe Amshove aufrecht, wenngleich die Kapazitäten hier an ihre Grenzen stoßen: „Meine Mitarbeiter geben das Letzte“, sagt Reinhard Amshove, um dann auch hier um Verständnis und Solidarität zu werben: Als Vollversorger im Ort wisse man in der Regel, welche Kunden auf einen Lieferservice schlicht angewiesen seien. Dies seien die Menschen, um deren Versorgung man sich jetzt vorrangig kümmern müsste.

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