Initative Maria 2.0 demonstriert in Dortmund

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© Maria 2.0

Am Samstag, den 16.11.2019 planen engagierte Frauen der Initiative „Maria 2.0“ aus Dortmund und Umgebung sowie die ortsansässige Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bezirk Dortmund-Mitte in Dortmund einen angemeldeten Demonstrationszug in Form eines Wegegottesdienstes.

Treffpunkt ist um 11.00 Uhr auf dem Platz von Hiroshima in der Nähe der Propsteikirche. Hier wird der Wegegottesdienst eröffnet. Reden wird u.a. Frau Lisa Kötter, eine Initiatorin der freien Initiative „Maria 2.0“ aus Münster. Der Wegegottesdienst wird gestaltet und abgehalten von den Dortmunder Frauen, die ihn geplant haben.

Die Frauen demonstrieren für die Anliegen der Initiative „Maria 2.0“: eine geschlechtergerechte Kirche, die Aufhebung des Pflichtzölibats und die Aufklärung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche! Als äußeres Zeichen sind alle Aktiven aufgefordert worden, weiß zu tragen.

Die freie Initiative Maria 2.0 aus Münster, die sich im Februar 2019 entschied, ihre
ehrenamtlichen Dienste in der Kirche aus Protest zu verweigern und z. B. ihre Gottesdienste vor der Kirche abzuhalten, hat auch in Dortmund viele Anhängerinnen und auch männliche Anhänger gefunden.

Die Dortmunder Frauen möchten am 16.11.2019 ihre Anliegen lautstark zum Ausdruck bringen und gehen hierfür auf die Straße. Der Demo-Zug startet am Platz von Hiroshima. Von dortgeht es um ca. 11.30 Uhr in Richtung Reinoldi-Kirche als nächsten Wegpunkt. Nach verschiedenen Gottesdienstelementen geht es weiter zum Steinplatz. Der Demo-Zug und somit auch der Wegegottesdienst enden mit dem Segen im Altarraum der St. Joseph-Kirche (Heroldstraße 13A, 44145 Dortmund).

Lisa Kötter wird am Anfang der Demo bzw. des Wegegottesdienstes auch ihre Wanderausstellung „Frauenbilder – Wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im Stillen besitzen“ eröffnen, die in der St.-Josephs-Kirche ab dem 16.11. für eine Woche
besichtigt werden kann.

Frau Kötter, freischaffende Künstlerin und Mitinitiatorin von Maria 2.0 in Münster, zeigt 94 Porträts. Sie stellen Mitstreiterinnen, Familienmitglieder oder in der katholischen Kirche engagierte Menschen mit zugeklebtem Mund dar. Botschaft ihrer Kunstwerke: „Wir Frauen wollen in unserer Kirche mitentscheiden. Wir wollen nicht weiter schweigen“. Die Frauen wollten sich „nicht mehr sagen lassen, wir sollen geduldig sein und uns über kleine Fortschritte freuen“.

Ab ca. 12.30 Uhr kann die Ausstellung in St. Joseph besichtigt werden. Die Wanderausstellung gastiert für eine Woche dort und ist geöffnet von Sonntag, 17.11. bis Donnerstag, 21.11.19 in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr und 16:00 – 18:00 Uhr.

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