Höhere Bußgelder sollen zu mehr Sauberkeit führen

0
20
Für das Wegwerfen von Zigarettenkippen wird zukünftig ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro (anstatt 15 Euro) fällig. (Foto: pixabay)

Die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes haben auf ihrer letzten Sitzung die Richtlinien zur Festsetzung von Verwarngeldern und Geldbußen im Bereich der allgemeinen Ordnungswidrigkeiten (Abfallrecht) zur Kenntnis genommen.

Sauberkeit im öffentlichen Raum ist ein wichtiger Faktor für die Lebens- und Aufenthaltsqualität einer Stadt. Bestimmte Verhaltensweisen beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden der hier lebenden Menschen, sondern wirken sich auch negativ auf das
Sicherheitsempfinden aus. Dies gilt nicht nur für zentrale Flächen, Fußgängerzonen, Grün- und Erholungsanlagen einer Stadt oder einzelne Wohnquartiere, sondern für den gesamten öffentlichen Raum.

Beispielhaft sind hier das Wegwerfen von Fast-Food-Verpackungen, Zigarettenschachteln oder –kippen, das Liegenlassen von Hundekot oder das öffentliches Urinieren zu nennen. Müll und Verschmutzungen entstehen allerdings „nicht einfach so“, sondern durch gedankenlose oder nachlässige Mitmenschen. Müllvermeidung und Sauberkeit geht alle an. Unbelehrbare sollen wissen, dass ihr Verhalten kein Kavaliersdelikt ist und konsequent mit Verwarn- oder Bußgeldern geahndet wird.

Die Stadt Dortmund hat daher die Verwarn- und Bußgeldhöhen zu den Abfall- und Sauberkeitsdelikten angepasst und wird diese ab sofort bei einschlägigen Rechtsverstößen anwenden. Die Anpassung der Geldbußen orientiert sich an dem aktuellen Empfehlungskatalog des Landes Nordrhein-Westfalen, die illegale Entsorgung von Abfall
strenger zu sanktionieren.

Die Stadt Dortmund appelliert daher, auf die Sauberkeit im eigenen Umfeld zu achten und selbst dazu beizutragen, dass Müll vernünftig und ordnungsgemäß entsorgt wird. Die EDG Entsorgung Dortmund GmbH bietet hierfür einen kostengünstigen Sperrmüll- und Wertstoffservice. An insgesamt sechs Bring- und Recyclinghöfen können Farben, Autobatterien, Elektroschrott, Hartplastik und vieles mehr aus Haushalten kostenfrei abgegeben werden.

Für weitere Abfälle wie Grünschnitt, Sperrmüll und Bauschutt wird eine geringe Gebühr erhoben. An rund 550 Standorten im Stadtgebiet können die Bürger/innen Altglas, Papier und Alttextilien in die bereitgestellten Depotcontainer einwerfen.

Alle Informationen zum EDG Angebot sind unter www.edg.de zu finden.

 

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500