Herbstfest mit kleiner Zwischenbilanz – Umbau des Rahmer Forsthauses liegt im Plan

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Momentan laufen aufwändige, verborgene Arbeiten an der Bodenplatte des Forsthauses im Rahmer Wald. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Das alte Forsthaus Rahm ist bekanntlich einer der Dortmunder Orte, die dank des Förderprogrammes „nordwärts“ schon bald in neuem Glanze erstrahlen sollen.

Im Falle des lange Zeit von der Welt vergessenen Gebäudes im Rahmer Wald heißt dies: Zum Frühjahr des nächsten Jahres sieht der Plan vor, dass alle vier Kooperationspartner – nämlich die Kreisjägerschaft Dortmund, der Derner Imkerverein, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie der städtische Kita-Träger Fabido – mit dem Einzug beginnen können.
Entstehen soll auf diese Weise nicht nur ein Treffpunkt und Tagungsort für die neuen Mieter, sondern – insbesondere für die Kinder der Stadt – ein Ort, an dem Natur spür- und erlebbar gemacht wird.

Zum Herbstfest des Projekts allerdings zog der eine oder andere Gast erstaunt die Augenbrauen hoch, denn äußerlich präsentiert sich das Haus zur Halbzeit der Umbaumaßnahmen im Grunde noch unverändert. Das wiederum liegt an den aufwändigen, dem Auge verborgenen Arbeiten an der Bodenplatte, wie Projektleiter Oliver Lebrecht erläutern konnte. Sowohl beim Zeit- als auch beim Kostenplan gebe es in Wirklichkeit keinerlei Probleme.

Das sicher auch für die bisherigen Baumaßnahmen optimale Wetter ließ sich auch an diesem 5. Oktober nicht lumpen und tauchte das Haus im Wald in warmes, herbstliches Licht. Um den Eingang gruppiert informierten die baldigen Bewohner über ihre Arbeit, demonstrierten etwa das Schleudern von Honig oder sorgten im Falle der Bläsergruppe der Kreisjägerschaft sogar für ein wenig musikalische Untermalung. Nicht nur am Bastelstand von Fabido konnten die kleinen Besucher neue Eindrücke aufsaugen, denn schließlich machte allein der Ort den Tag für die Kleinen zu einem interessanten Erlebnis.