Helfen statt Laufen – Dortmunder Lauftreffs unterstützen bodo

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(v. l.) Oliver Philipp und Tanja Walter von bodo freuen sich über den Spendenscheck von Raimund Schledde, Mitorganisator von „100km RundumDortmund“. (Foto: bodo e.V./Sebastian Sellhorst)

Eigentlich wären Ende Mai rund 150 Läuferinnen und Läufer aus Dortmund zu ihrer „100km RundumDortmund“-Tour gestartet. Corona-bedingt fällt die Veranstaltung in diesem Jahr aus. Das Organisationteam hat allerdings beschlossen, die Startgelder stattdessen für einen guten Zweck einzusetzen: bodo freut sich über eine Spende von 3.425 Euro.

Seit 2006 veranstalten der Lauftreff Bittermark, der Lauftreff Wischlingen, der Lauftreff Brechten-Grävingholz, der Lauftreff Dortmund-Ost und die Viermärker Waldlauf-Gemeinschaft „100km RundumDortmund“. An fünf Terminen geht es immer über einen anderen Streckenabschnitt entlang des„Dortmunder Rundwegs“. Seit Anfang des Jahres liefen die Vorbereitungen.

„Dann kam Corona“, erzählt Raimund Schledde vom Lauftreff Bittermark – und am Ende der Entschluss, den Lauf in diesem Jahr abzusagen. Um andere in der Krise zu unterstützen, haben sich die OrganisatorInnen dazu entschlossen, die vorher gezahlten Startgelder zu spenden, und fast alle LäuferInnen waren gleich dabei. Insgesamt sind 3.425 Euro für bodo zusammengekommen! „Wir freuen uns sehr“, sagt bodo-Geschäftsführerin Tanja Walter: „Die Läuferinnen und Läufer unterstützen damit die Arbeit
unseres Vereins und die Notversorgung Wohnungsloser und Menschen in Not.
Vielen Dank an alle SpenderInnen!“

Seit 1994 unterstützt bodo e.V. Menschen in sozialen Notlagen. Der Verein betreibt in
Bochum und Dortmund Anlaufstellen für Wohnungslose und unterhält stationäre und aufsuchende Versorgungs- und Beratungsangebote. Das monatliche soziale Straßenmagazin ermöglicht Menschen in Wohnungslosigkeit und Armut einen Zuverdienst. Weitere Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte unterstützen ehemals wohnungs- oder langzeitarbeitslose Menschen bei der (Re-)Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
bodo e.V. sieht sich als Lobby für Wohnungslose. Er ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und im internationalen Netzwerk der Straßenzeitungen INSP.

www.bodoev.de

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