Hansaplatz bleibt vorerst, wie er ist – Entscheidung für bauliche Ergänzung ausgesetzt

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Erst nach der Fertigstellung des Boulevards Kampstraße wird über eine transparente gastronomisch genutzte Halle entschieden. (Foto: IN-StadtMagazine)

Die bauliche Ergänzung des Hansaplatzes durch eine leichte und transparente gastronomisch genutzte Halle auf der Nordseite des bestehenden Platanen-Hains, war in den letzten Jahren und insbesondere in 2019 Gegenstand von Medienberichten und Veranstaltungen (z. B. zum Masterplan öffentliche Plätze). Die Argumente für und gegen eine solche Entwicklung sind dabei intensiv diskutiert worden.

In einem Arbeitskreis, eingeladen durch den Oberbürgermeister, mit anschließend intensiven Arbeitsgesprächen, wurden seit April 2019 die Entwicklungsperspektiven für eine nachhaltige städtebauliche und die City stärkende Nutzung des Hansaplatzes bewertet.

Eingebunden waren Akteure wie der Cityring, die Wochenmarkthändler, der Schaustellerverein, die Kirchen, der private Projektentwickler für die Gastro-Halle, aber auch die für Planung, Wirtschaftsförderung, Sicherheit und Ordnung sowie Brandschutz zuständigen Stellen der Stadtverwaltung.

In der vergangenen gemeinsamen Sitzung am 10.09.2019 verständigte sich der Arbeitskreis darauf, eine Entscheidung zur Teilbebauung des Hansaplatzes nicht jetzt, sondern erst in etwa 3 bis 4 Jahren zu treffen, also nach der Fertigstellung des Boulevards Kampstraße.

Bis dahin bleiben die heutigen Veranstaltungsformate auf dem Hansaplatz unverändert möglich.

Wenn der Boulevard Kampstraße fertiggestellt ist, werden auch neue räumliche Möglichkeiten für attraktive Nutzungen im öffentlichen Raum sichtbar, insbesondere für eine Erweiterung und neue Verteilung des Weihnachtsmarktes.

Im Anschluss an diese Neubewertung wird die Stadt eine bauliche Ergänzung des Hansaplatzes erneut zur Entscheidung aufrufen.

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