Größter Weihnachtsbaum der Welt: Schausteller-Verein Rote Erde erhält Ideenpreis

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Nadja Lüders (3. v. l.), Abgeordnete des Landtags NRW, Verena Winkelhaus (7. v. l.), Schausteller‑Verbandsgeschäftsführerin, Sandra Heller (8. v. l.), Präsidentin des Marketing-Clubs Dortmund­, Patrick Arens (Mitte) Schausteller-Verein Rote Erde, sowie Weihnachtsbaum-Ideengeber Werner Basselmann (5. v. r.), damaliger Karstadt-Chefdekorateur und Vorsitzender des Beirats des Cityrings Dortmund. (Foto: Jan Heinze)

Er ist 45 Meter hoch, festlich geschmückt mit Kugeln, Lametta sowie rund 48.000 LEDs und das Wahrzeichen des Dortmunder Weihnachtsmarktes: Für die Idee des größten, echten Weihnachtsbaumes der Welt hat der Marketing-Club (MC) Dortmund e. V. am 06. Juni 2019 den 30. Ideenpreis an den Schausteller-Verein Rote Erde verliehen.

„Mit Kreativität und Weitblick einen Leuchtturm für Dortmund schaffen – das zeichnet unseren diesjährigen Preisträger in besonderem Maße aus. Bereits im Jahre 1996 wurde der Dortmunder Weihnachtsmarkt um eine im wahrsten Sinne des Wortes große Attraktion zu bereichert – die Idee dazu hatte der damalige Karstadt-Chefdekorateur und Vorsitzende des Beirats des Cityrings Dortmund, Werner Basselmann. Der Weihnachtsbaum strahlt seitdem weit über unsere Landesgrenzen hinaus und zieht jährlich zahlreiche Touristen und Besucher aus der ganzen Welt in unsere Stadt. Dass es dieses Aushängeschild in seiner ganzen Pracht heute noch gibt, verdanken wir nicht zuletzt den Schaustellern, die die Initiative mit finanzieller und ideeller Unterstützung über Jahre am Leben gehalten haben“, betonte MC-Präsidentin Sandra Heller.

Für den Baum, der aus rund 1.700 Rotfichten gebildet wird, lässt sich der Verein immer wieder etwas Neues einfallen. So gab es im vergangenen Jahr erstmals zwei Engel mit etwa 14 Metern Flügelspannweite, die sich hydraulisch am Wahrzeichen nach oben und unten bewegten. Rund vier Wochen dauert der Aufbau des imposanten Gesamtkunstwerkes, dass es auch in das Guiness-Buch der Rekorde geschafft hat. Alleine das Fundament hat ein Eigengewicht von 40.000 Kilogramm. Das feierliche „Richtfest“ auf dem Hansaplatz wird immer mit dem Aufsetzen der Spitze begangen. Die Eröffnung mit dem Anschalten der Lichter erfolgt traditionell mit dem Dortmunder Oberbürgermeister und zahlreichen Besuchern.

Der Schausteller-Verein Rote Erde zeigte sich erfreut über die Wertschätzung, die ihm durch die renommierte Auszeichnung des Marketing-Clubs mit überregionaler Strahlkraft entgegengebracht wird. „In der heutigen Zeit nehmen innovative Ideen einen immer größeren Stellenwert ein, um Besucher in die Stadt zu locken. Schon damals bedurfte es einer gehörigen Portion Mut, das Projekt umzusetzen und weiter zu verfolgen. Heute findet der Weihnachtsbaum großen Anklang und ist ein regelrechter Anziehungspunkt für Gäste unterschiedlichster Kulturen“, so Patrick Arens, vom Verein, der den Preis stellvertretend entgegennahm.

 

„Der Weihnachtsbaum ist eine nicht mehr wegzudenkende Attraktion und auch zu einem echten Dortmunder Wahrzeichen geworden, auf das wir hier sehr stolz sind. Wenn man sich zu einem Weihnachtsmarktbummel verabredet, ist es mittlerweile Standard sich einfach ‚am Baum’ zu treffen. Ist doch klar, wo denn sonst?“, erklärte Nadja Lüders, Abgeordnete des Landtags NRW, die das Grußwort hielt.

 

Den Ideenpreis verleiht der Club seit Ende der 80er-Jahre für innovative Geschäftsideen oder nachhaltige Konzepte mit hoher Marktorientierung. Bundesweit bekannte Größen wie der BVB oder das TechnologieZentrumDortmund haben die Auszeichnung bereits empfangen. Erster Preisträger war die Thier-Brauerei mit der Splitbox, zuletzt erhielt ihn die Bergmann Brauerei.

www.mc-dortmund.de

rote-erde.chayns.net

 

 

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