Vortrag in der Ortho-Klinik Dortmund: „Minimal-invasive OP-Techniken in der Wirbelsäulenchirurgie“

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Dr. Farman Hedayat, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, referiert. (Foto: Ortho-Klinik)

Besonders bei der Verengung des Wirbelkanals kommt das Verfahren zum Einsatz: Minimal-invasive OP-Technik in der Wirbelsäulenchirurgie. In einem Vortrag erläutert Dr. Farman Hedayat, Chefarzt im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, Möglichkeiten und Grenzen endoskopische Eingriffe an der Wirbelsäule.

Der Vortrag ist am Donnerstag, 10. Oktober, um 18.00 Uhr in der Ortho-Klinik Dortmund, Virchowstraße 4 (Hörde). Da der Platz begrenzt ist, bittet die Klinik um Anmeldung.

„Endoskopische Technik und roboter-assistierte Eingriffe an der Wirbelsäule sind Ergänzungen zu den etablierten mikrochirurgischen Verfahren“, berichtet Dr. Hedayat. „Wir prüfen sehr genau und individuell, wie die Rückenschmerzen behandelt werden können und entscheiden dann gemeinsam mit den Patienten, welche Therapieform die beste ist.“

Die endoskopische OP-Technik bietet viele Vorteile für den Patienten. Durch einen ganz kleinen Hautschnitt von wenigen Millimetern führt Dr. Hedayat das Endoskop z. B. bis zum Bandscheibenvorfall ein. Ähnlich wie bei einer Kniearthroskopie kann der Arzt behutsam unter exakter Sichtkontrolle im Operationsgebiet arbeiten. Der Chefarzt erklärt: „Spezielle High-Tech-Endoskope mit Optiken von nur wenigen Millimetern Durchmesser machen es möglich, die Operation extrem schonend durchzuführen. Die endoskopische OP ist allerdings nicht immer möglich und sinnvoll. „Das prüfen wir natürlich vorher sehr genau“, betont der Neurochirurg.

Seit längerem kommt auch Robotertechnik in der Ortho-Klinik zum Einsatz. „Mit Hilfe des Roboters schaffen wir es, die Operationsqualität noch weiter zu steigern und sehr komplexe Eingriffe sicher vorzunehmen“, so der Chefarzt. Die Operationen, bei denen der Einsatz des Roboters sinnvoll ist, werden nun im Vorfeld mit einer 3-D-Technik auf Basis der CT-Bilder des Patienten millimetergenau geplant. „Es operiert weiterhin der Arzt, nicht der Roboter“, betont der Neurochirurg. Vor allem bei der Operation von Spinalkanalstenose mit Wirbelgleiten kommt die Robotertechnik zum Einsatz. Wie das genau funktioniert, welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen, erklärt Chefarzt Dr. Hedayat in seinem Vortrag. Der Eintritt ist frei.

  • Donnerstag, 10. Oktober, um 18.00 Uhr. Ortho-Klinik Dortmund, Virchowstr. 4.
  • „Minimal-invasive OP-Techniken in der Wirbelsäulenchirurgie z.B. bei Spinalkanalstenosen“.
  • Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 02 31 / 94 30 268.

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