So komm ich gut durch den Tag

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Hans Joachim Thimm, Oberarzt der LWL-Klinik Dortmund, gibt Tipps für den Umgang mit unseren Ängsten vor dem Corona Virus und macht Vorschläge, wie man sinnvoll seinen Tag verbringen kann. (Foto: IN-StadtMagazine)

Wie bewerte ich die Situation? Fühl ich mich eingesperrt oder habe ich endlich einmal Zeit für mich? Wichtig ist, die Kontrolle zu behalten.

Das Virus ist zwar noch ein unbekannter Gegner. Doch haben wir Möglichkeiten uns zu schützen. Meiden wir den körperlichen Kontakt. Gehen wir ein wenig auf Distanz. Wir sind nicht ohnmächtig. Wir können etwas tun! Nur einmal pro Tag Nachrichten hören das reicht – man muss sich nicht den ganzen Tag mit Corona beschäftigen!

Als erstes sollten wir dem Tag gut planen, ihm eine Struktur geben. Nicht den Vormittag im Schlafanzug verbringen. Aufstehen – Duschen – Anziehen – Frühstücken.

Was wollte ich schon immer einmal tun? Keller aufräumen, alte Fotos sortieren. In aller Ruhe Musik hören oder lesen. Auch daheim warten immer Aufgaben auf uns. Machen Sie ein To-Do-Liste und arbeiten Sie die ab.

Bauen Sie ein Highlight in Ihren Tag ein. Vielleicht ein Glas Wein am Abend, ein nettes Telefongespräch mit Freunden oder ein tolles Essen. Es gibt da viele Möglichkeiten.

Soziale Distanz heißt nicht sämtliche Kontakte aufgeben. Der Plausch von Balkon zu Balkon ist allemal möglich. Verabreden Sie sich am Telefon.

Wir müssen uns in der „Isolation“ nicht gegenseitig auf die Nerven gehen. Geben wir unseren Mitbewohner*innen einen eigenen Ort und eine eigene Zeit für sich.

Wir können auch noch nach draußen. Spaziergehen, Fahrrad fahren. Die Umgebung einmal in Ruhe erkunden. Den herrlichen Sonnenschein genießen oder im Garten arbeiten.

Und ganz wichtig: Es kommen wieder bessere Zeiten!

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