„Nicht zu lange warten, sondern Hilfe suchen – trotz Corona!“

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Dr. Silke Krüger, Fachärztin an der LWL-Klinik Dortmund –Elisabeth-Klinik. Die Klinik bietet Hilfe für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche. (Foto: privat)

Die Angst vor Corona ist für manche jungen Menschen mit psychischen Problemen besonders belastend. Trotzdem ist es wichtig, dass sie therapeutische Hilfe bekommen, um möglichst frühzeitig mit einem professionellen Partner an ihrer Erkrankung zu arbeiten. Hierfür steht die Dortmunder Kinder- und Jugendpsychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

„Wir haben die Befürchtung, dass Eltern mit ihren Kindern aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus nicht zu uns in die Behandlung kommen. Damit tun die Sorgeberechtigten ihrem Nachwuchs aber keinen Gefallen“, so Dr. Silke Krüger, Fachärztin an der LWL-Klinik Dortmund –Elisabeth-Klinik. Gerade im Kindes-und Jugendalter bestehe eine große Chance auf Heilung – wenn früh genug therapeutische Hilfe erfolgt. „Manchmal werden bestehende Symptome auch durch die aktuelle Situation verstärkt oder es entwickelt sich daraus eine anhaltende Problematik, weil ausgleichende Aktivitäten wegbrechen. Deshalb sollten Eltern nicht zu lange warten, sondern sich Hilfe suchen – trotz Corona.“

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie übernimmt die Dortmunder LWL-Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie die Versorgung ambulanter und stationärer Patienten. Hierbei werden natürlich alle erforderlichen Hygienemaßnahmen ergriffen.

Termine vergibt das Ambulanzsekretariat in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 12 Uhr unter der Rufnummer: 0231 9 13 01 96 30.

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