LWL-Klinik Dortmund führt die Besucher zum “Tatort Gehirn”

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Foto: Monika Torloxten / pixelio.de

Psychiater Hans J. Markowitsch ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Physiologischen Psychologie. Es geht um grundlegende Zusammenhänge zwischen Gehirn und Verhalten bei Mensch und Tier. So schrieb er u.a. das Buch “Tatort Gehirn – auf der Suche nach dem Ursprung des Verbrechens”. Der Professor der Universität Bielefeld befasst sich darin mit der aktuellen Hirnforschung. In Laboren und Gerichtssälen bahnt sich nämlich eine Revolution an, weil die kriminalistische Hirnforschung mit modernster Technik den Ursprung des Verbrechens finden will. Ob es um Terroristenfahndung oder um neuropsychologische Gerichtsgutachten geht – die gesellschaftliche Bedeutung dieser Hirnforschung ist hoch. Und die ethischen Fragen, die sich aus ihr ergeben, sind gravierend: Lassen sich diese Forschungen zur Verbrechens-Vorbeugung nutzen?

Auch bei dieser Landhaus-Lesungen wird es also wieder einmal jede Menge Diskussionsstoff geben.

Der aktuellen “kriminalistischen” Reihe im Rahmen der LWL-Landhaus-Lesungen schließt sich Markowitsch damit thematisch seinen Vorrednern Dr. Mark Benecke (Kriminal-Biologe) und Prof. Borwin Bandelow (Angstforscher) an, die bereits ein großes Publikum fesselten.

Die Landhaus-Lesung mit Hans J. Markowitsch:
Dienstag, 5. September 2017, 19 Uhr, 6,- €
Hans J. Markowitsch: „Tatort Gehirn – auf der Suche nach dem Ursprung des Verbrechens“

Veranstaltungsort: LWL-Klinik Dortmund, Marsbruchstraße 179, Dortmund-Aplerbeck
Sport- und Begegnungszentrum

Karten: Abendkasse, Klinik-Café, Buchhandlung Niehörster in Brackel und Buchhandlung Seitenreich in Huckarde

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