Fitnesstrend GYROKINESIS® begeistert auch immer mehr Dortmunder

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Die zertifizierte Dortmunder GYROKINESIS®-Trainerin Ramona Cacic-Reinecke (l.) korrigiert hier die Körperhaltung bei der Mobilisationsübung für die Wirbelsäule. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Das kennt fast jeder: Steifigkeit nach dem Aufstehen, Verspannungen im Nacken und Rücken vor allem nach längerem Sitzen. Da hilft nur regelmäßige Bewegung. Damit wir also mit zunehmendem Alter nicht einrosten und immer unbeweglicher werden, ist es sinnvoll, ein angemessenes Fitness-Programm für sich zu finden.

Unzählige Fitnesstrends animieren zur Aktivität. Jeder kennt Pilates-Training, verschiedene Arten von Yoga, Faszientraining oder auch Feldenkrais, die z. B. in Sportvereinen, an der VHS und in Fitnesszentren angeboten werden. Weniger bekannt ist hierzulande das dynamische Yoga-Konzept GYROKINESIS®, das ursprünglich von dem Tänzer Juliu Horvath für Tänzerinnen und Tänzer als Körperarbeit entwickelt wurde, damit diese lernen, schonend und achtsam mit ihrem bis an die Leistungsgrenze geforderten Körper umzugehen. Das Training ist aber tatsächlich für jeden – unabhängig vom Alter – geeignet, der mehr Beweglichkeit, eine stärkere Stützmuskulatur des Rumpfes, eine bessere Körperwahrnehmung und eine gute Körperhaltung wünscht. Es ist die perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten, bei denen mehr Kraft und Ausdauer gefördert werden.

Sport im Sitzen – perfekt für alle Couchpotatoes
Das tänzerische Ganzkörpertraining GYROKINESIS® bedeutet aus dem Griechischen übersetzt kreisende Bewegungen. Von der Wirbelsäule aus wird der Körper systematisch in alle natürlichen anatomisch möglichen Richtungen bewegt: nach vorn, nach hinten, nach rechts und links, gebeugt, gedehnt und gedreht. Der erste Teil der Trainingsstunde findet meist im „aktiven Sitz“ auf dem Hocker statt, es folgt ein Teil auf der Matte und am Ende folgen Übungen für Balance und Kreislauf im Stehen. In den klar strukturierten Übungen, die fließend ineinander übergehen, steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Großen Wert wird – ähnlich wie beim Pilates oder Yoga – auf die Atmung gelegt. Sie unterstützt die Bewegungen, die fließend oder rhythmisch sind und mit mehr Spannung oder leicht schwingend ausgeführt werden.

Muskeldehnung von Schmerzen unterscheiden lernen
„Denkt die Bewegung groß, aber bleibt im Wohlfühlbereich …“ kann eine Anweisung der Trainerin oder des Trainers lauten, der als Spiegel vor den Teilnehmenden sitzt, die Bewegungen vorgibt und den Ablauf dabei mit wichtigen Hinweisen für die korrekte Ausführung verbal begleitet. Auf diese Weise lernen die Teilnehmenden mit der Zeit, den Körper besser zu fühlen, und das Gefühl der Muskeldehnung von Schmerzen zu unterscheiden.

Zertifizierte Trainer/innen erlangen zuvor eine Lizenz zur Durchführung des Ganzkörpertrainings GYROKINESIS®. Nach einer Ausbildung im Schwarzwald oder in Miami müssen die Trainer/innen alle zwei Jahre dreitägige Updates absolvieren, um die Trainingsteilnehmer trainieren zu dürfen. Damit wird die Qualität des Trainings beibehalten und stetig verbessert.

Da man für das Training nur eine Sitzgelegenheit braucht, kann jeder die individuell nützlichen und wohltuenden Übungen einfach zu Hause oder am Arbeitsplatz nachmachen. Die neu gewonnene Beweglichkeit sorgt für mehr Bewegung im Alltag und lässt sich effektiv im Sport einsetzen.

Das GYROKINESIS®-Training bietet in Dortmund

  • die VHS,
  • das Pilates Zentrum und
  • der Raum für Bewegung an.

In Bochum kann man in der IAG und dem Zentrum für Bewegung und Tanz trainieren.

 

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