Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung ist vorübergehend flexibler nutzbar

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Symbolfoto: pixabay

Oft sind es niedrigschwellige Hilfen, die pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen das Leben zu Hause erleichtern und dazu beitragen, die Anforderungen des Alltags besser zu bewältigen. Wird ein Hilfsangebot in Anspruch genommen, das als sogenanntes Unterstützungsangebot im Alltag landesrechtlich anerkannt ist, können pflegebedürftige Personen (ab Pflegegrad 1) den Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung von bis zu 125 Euro monatlich einsetzen.

Das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Dortmund weist darauf hin, dass anerkannte Unterstützungsangebote auch während der Corona-Krise zur Verfügung stehen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat zunächst befristet bis zum 30.9.2020 die Möglichkeit geschaffen, dass alle anerkannten Anbieter von Unterstützungsangeboten im Alltag auch „Dienstleistungen bis zur Haustür erbringen“ dürfen. Dazu gehören auch Hilfen wie Einkaufen, die Übernahme von Botengängen (z.B. zur Post oder Apotheke) oder Hilfen, die keinen unmittelbaren persönlichen Kontakt erfordern.

Auch wird in den kommenden Monaten die Abrechnung der Nachbarschaftshilfe erleichtert. Menschen, die im Rahmen von Nachbarschaftshilfe arbeiten, können mit dem Entlastungsbetrag eine Aufwandsentschädigung als Anerkennung erhalten. Voraussetzung ist, dass der oder die Ehrenamtliche an einem Qualifikationskurs teilgenommen hat. Befristet bis zum 30.9.2020 verzichten die Pflegekassen auf diesen Qualifikationsnachweis.

Bei Fragen zu Unterstützungsangeboten im Alltag sowie Nachbarschaftshilfe hilft das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Dortmund gerne weiter:

  • Telefon: 0231 50-26500 oder -25694
  • www.alter-pflege-demenz-nrw.de
  • Auch die Dortmunder Seniorenbüros in den Stadtbezirken stehen zu allen Fragen „rund ums Älterwerden“ zur Verfügung.

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