Die Tage vor Weihnachten rennen – wie wir zur Ruhe kommen

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Besinnlich und ruhig soll der Advent sein – eigentlich. Für viele von uns bedeuten die kommenden Wochen vor Weihnachten aber auch Stress, Hektik und Erwartungsdruck. Entspannung ist jetzt wichtiger denn je – Seele, Körper und Geist müssen in Einklang gebracht werden. Jeder Mensch trägt die Fähigkeit in sich, die innere Balance zu halten. Helfen können gute Entspannungsangebote, die zum Teil auch von den Krankenkassen als Präventions-Angebote gefördert werden, so z. B. Autogenes Training, Hatha Yoga, Qigong und Tai Chi.

China macht es uns vor
In China sind die Parks und öffentlichen Plätze zu Sonnenaufgang voller Menschen, die sich in Zeitlupe bewegen. Sie trainieren Tai-Chi oder Qigong – Bewegungsabläufe, die die Abwehrkräfte stärken und für innere Ausgeglichenheit sorgen. Hier wird die natürliche Körperhaltung, die das tägliche Leben leichter macht, geübt. Die Atmung wird vertieft und Spannungen lösen sich. Körper und Geist können sich entfalten.

Tai Chi im authentischen Yang-Stil ist eine Bewegungskunst, die hauptsächlich zwei Aspekte verfolgt. Durch die sanften und fließenden Bewegungen wird der Körper gut massiert, die Sehnen und Bänder werden gestärkt und alle Muskelpartien schonend trainiert. Daraus ergibt sich der erste Schwerpunkt – die Gesundheit. Ein Ausgleich zum stressigen Alltag wird so ermöglicht. Durch die Konzentration auf den eigenen Körper wird die Gedankenkraft gestärkt. Daher ist hier nicht von körperlicher, sondern vor allem von geistiger Gesundheit die Rede. Tai Chi ist das Gegenteil von Zerstreuung und Hektik – es ist die innere Sammlung.

Der zweite Aspekt ist die Energie: das Chi. Hier ist es möglich, durch stetiges Training den Chi-Fluss anzuregen und damit das System zu stärken. Das Chi (die Lebenskraft) wird kultiviert.

Diese Tai Chi-Form der International Tai Chi Chuan Association (ITCCA) wird in ganz Europa von vielen tausenden Schülern geübt – vielerorts auch im Ruhrgebiet.

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