Die Kraft der Sonne nicht unterschätzen – Haut und Kreislauf schützen

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txn. Wer zu viel Sommersonne tankt, riskiert nicht nur Sonnenbrand. Plötzliche Kopfschmerzen sind erste Anzeichen für einen Sonnenstich. (Foto: Elya.Q/Fotolia/Barmenia)

Viele kennen bei schönem Wetter nur einen Gedanken: schnell raus ins Freie. Doch so schön die Wärme auch ist – die Kraft der Sonne darf nicht unterschätzt werden. Denn UV-Strahlen heizen den Körper auf und schädigen die Haut. Ein Sonnenbrand ist keineswegs die einzige Folge.

„Ein heißer, roter Kopf, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel sind deutliche Anzeichen für einen Sonnenstich“, erklärt Dr. Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der Barmenia Versicherungen. „Betroffene benötigen Schatten, viel zu trinken und sollten ihren Kopf und ihr Gesicht mit feuchten Tüchern kühlen.“

Noch gefährlicher ist der Hitzschlag. Eine erhöhte Körpertemperatur, beschleunigter Pulsschlag, Muskelkrämpfe und Bewusstseinsstörungen sind typische Symptome dafür. Zeigt jemand nach einem Aufenthalt in der Sonne entsprechende Anzeichen, sollte sofort der Rettungsdienst alarmiert werden.

Es gibt viele Möglichkeiten sich vor der Sonne zu schützen. Hilfreich sind Sonnenbrille, Hut und luftige Kleidung, aber auch die richtige Sonnencreme. Der Lichtschutzfaktor ist abhängig von der Dauer der Sonneneinstrahlung und dem Hauttyp. Empfohlen wird aber ein Lichtschutzfaktor von mindestens 20, hellere Hauttypen sollten sogar mit 30 starten. Allerdings reicht einmaliges Eincremen pro Tag nicht aus. Der Schutz sollte alle zwei Stunden erneuert werden.

Zwischen 11 und 15 Uhr scheint die Sonne besonders stark. Die Mittagszeit eignet sich also besonders gut für ein paar entspannte Stunden im Schatten.