Die Goldrute – Wohltat für die Blase

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Das feucht-kalte Wetter im Frühjahr und Herbst beschert uns neben der „normalen“ Erkältung auch häufig eine „Blasenerkältung“. Gemeint ist hier die unkomplizierte Cystitis oder Blasenentzündung. Frauen werden leider deutlich häufiger als Männer heimgesucht.
Aber am Wegesrand wartet eine goldgelb blühende Heilpflanze, die Linderung bringt.
Die Goldrute (Solidago virgaurea) gehört zur Gattung der Korbblütler und kommt vorwiegend an Wegrändern oder Lichtungen vor.

Aber auch als attraktive Gartenpflanze ist sie häufig zu finden. Sie ist zudem eine beliebte Bienen- und Insektenpflanze, die als ökologisch besonders wertvoll gilt. Die etwa 30–60 cm hohe Pflanze trägt hellgrüne Blätter mit recht großer Oberfläche. Zwischen Juli und September erscheinen die gelben, körbchenförmigen Blüten. Die Inhaltsstoffe des Goldrutenkrautes sorgen für eine vermehrte Flüssigkeitsausscheidung und damit für eine gute Durchspülung von Nieren und Blase, ohne zu viel an lebenswichtigen Salzen auszuspülen.

Damit werden Bakterien am Festhalten in der Blase gehindert und mit dem Urin ausgespült. Wer an Nierengries bzw. kleineren Nierensteinen leidet, kann auch diese auf natürlichem Weg loswerden.

Außerdem wirkt diese Heilpflanze entzündungshemmend und krampflösend, was vor allem bei Nierensteinen und Reizblase sehr wohltuend ist.

Diese letztgenannten Eigenschaften erklären auch die frühere Verwendung als „Wundkraut“, bei äußerlichen Geschwüren oder Entzündungen im Mundraum.
Heutzutage findet man das Goldrutenkraut in vielen Blasen- und Nieren-Tees (z. B. im Heumann Blasen- und Nierentee Solubitrat uro®) und einigen anderen Fertigpräparaten (z. B. Cystinol long®, Nephroselect®, Solidagoren mono®).

Es gibt jedoch zwei Dinge zu beachten:
•    wer zur Senkung des Blutdruckes wassertreibende Arzneimittel (z. B. Furosemid oder Spironolacton) einnehmen muss, sollte vor der Anwendung seinen Arzt konsultieren.
•    Beschwerden, die länger als 5 Tage dauern, gehören in die Hand eines Arztes. Möglicherweise verbirgt sich ja eine schwerwiegendere Erkrankung dahinter.

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