Brustdiagnostik in neuer Dimension: Hightech-Brust-CT im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner in Dortmund

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Das innovative Gerät ermöglicht hochauflösende 3D-Bildqualität bei höchstem Patientenkomfort. (Foto: AB-CT – Advanced Breast-CT)

Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner hat in Dortmund einen hochmodernen Brust-CT in Betrieb genommen. Das innovative Gerät ermöglicht eine völlig neuartige Diagnostik der weiblichen Brust. Der eigens für Brustuntersuchungen entwickelte Computertomograph vereint hochauflösende 3D-Bildqualität mit höchstem Komfort für die Patientinnen. Die Untersuchung ist für die Patientinnen schmerzfrei, schnell und strahlungsarm. Eine Kompression der Brust ist nicht notwendig.

„Der Mamma-CT ist ein absoluter Meilenstein in der Brustdiagnostik“, so Dr. Karsten Ridder, ärztlicher Leiter im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner in der Dortmunder Kampstraße. „Damit bieten wir unseren Patientinnen eine hochpräzise und dabei völlig schmerzfreie Alternative zur Mammographie.“ Schließlich würden viele Patientinnen eine Mammographie aus Angst vor Schmerzen ablehnen. „Rund 90 Prozent der Frauen haben Schmerzen bei der normalen Mammographie“, so Ridder weiter. „Zehn Prozent empfinden die Schmerzen gar als intensiv.“ Bei der Mamma-CT kann dagegen auf eine Kompression oder Zug an der Brust komplett verzichtet werden. Die Untersuchung dauert zudem nur wenige Sekunden, wobei die Patientin bäuchlings auf einer speziellen Untersuchungsplattform liegt und die Brust bequem über einer Öffnung positioniert.

Gleichzeitig sind die diagnostischen Möglichkeiten und Ergebnisse des neuen Verfahrens führend. „Das Mamma-CT vereint alle Leistungen herkömmlicher Brustuntersuchungen wie digitaler Mammographie, Tomosynthese oder MRT optimal“, erklärt Ridder. Der neuartige Brust-Scanner „nu:view“ der Firma AB-CT aus Erlangen liefert hochauflösende und überlagerungsfreie 3D-Bilder bei äußerst geringem Strahleneinsatz.

Dabei wird der Kontrast von Drüsengewebe und Verkalkungen bestmöglich deutlich gemacht, was eine frühzeitige Erkennung von Brustkrebs ermöglicht. Auch zur weiteren Abklärung auffälliger Befunde wie Mikrokalk, Kontrolle nach einer Chemotherapie oder zur präoperativen Vorbereitung kann die leistungsstarke Mamma-CT eingesetzt werden. „Insbesondere in der Kontrolle von Brustimplantaten setzt diese Technik einen Meilenstein in der Diagnostik“, ergänzt Ridder. Bei Bedarf ist auch der Einsatz von Kontrastmittel problemlos möglich.

Das Hightech-Gerät „Made in Germany“ wird weltweit erst an fünf Standorten eingesetzt. „Dortmund wird damit ein absoluter Vorreiter bei der Brustdiagnostik in der gesamten Region“, freut sich Ridder.

 

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