„Bewegungsflur“ lädt zum „Äpfelpflücken“ ein

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So sollen ältere Patienten zu mehr Bewegung animiert werden: Die Stationsmanager in der LWL-Klinik Dortmund Mandy Schulze und Daniel Hafermaas beim "Apfelpflücken". (Fotos: LWL/Herstell)

Die Patient/innen der gerontopsychiatrischen Stationen der LWL-Klinik Dortmund werden jetzt zu noch mehr körperlicher Bewegung ermuntert. Die Flure der Stationen für ältere psychisch erkrankte Menschen schmücken große bunte Wandbilder, die Apfelbäume oder Treppenstufen zeigen. So können die Patient/innen quasi „im Vorbeigehen“ kleine Übungen machen, die ihnen langfristig zu mehr körperlicher Stabilität und Bewegungssicherheit verhelfen können und im Idealfall auch die Lust an der Bewegung wecken.

Die Wandbilder und Texte sind einprägsam und leicht verständlich, die Mitarbeiter fordern die Patienten dazu auf, die Bewegungen, wie beispielsweise die des Apfelpflückens, auszuprobieren und sich zu recken und zu strecken. Ein Handlauf sorgt für Stabilität. Die Bewegungen werden auch für Rollstuhlfahrer und Nutzer von Rollatoren erklärt.

Die Idee der Aktion „Der bewegte Flur“, die im Moment bundesweit erfolgreich ist, ist es, einen Anreiz zur selbstständigen körperlichen Aktivierung von älteren Patienten in Psychiatrien zu schaffen – unabhängig von der Anwesenheit durch Sport- oder Physiotherapeuten.

Für die LWL-Klinik Dortmund hat das Konzept die Stationsmanagerin Mandy Schulze zusammen mit einem Sportstudenten entwickelt. Mandy Schulze und ihr Kollege Daniel Hafermaas freuen sich über die gelungenen maßgeschneiderten Bilder, die eine Dortmunder Mediengestaltungs-Firma angefertigt hat, und über die positive Resonanz ihrer Patientinnen und Patienten.

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