Gegen die Wohnungsnot – Spatenstich für Studentenwohnheim an der Baroper Straße

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Bezirksbürgermeister Hans Semmler (3. v. l.) und Architekt Peter El-Dessouki (2. v. l.) taten gemeinsam mit Hombrucher PolitikerInnen den ersten Spatenstich. (Foto: IN-StadtMagazine)

„Wohnungsnot, Wohnungsnot, Wohnungsnot, es muss gebaut werden, gebaut werden, gebaut werden“, hört Bezirksbürgermeister Hans Semmler im Alltag immer wieder. Tatsächlich finden Studierende in Dortmund kaum noch bezahlbare Unterkünfte.

Nachdem der Rewe in der Baroper Bahnhofstraße seine Pforten geschlossen hatte, kaufte daher die Ten Brinke Group das Grundstück und legte der Stadt einen Plan für ein Studentenwohnheim vor. Als solches wurde es genehmigt und als solches wird es nun gebaut. Am 5. April taten die örtlichen PolitikerInnen den ersten Spatenstich. „Dann wollen wir mal loslegen und mal richtig die Schüppe in die Hand nehmen“, betonte Semmler.

Bis zum zweiten Quartal 2021 sollen insgesamt 272 Apartments in 3 Gebäuden entstehen. Jedes Apartment soll 20 Quadratmeter umfassen und über eine Kochmöglichkeit sowie eine Nasszelle verfügen. Die Nasszellen stehen als Fertigbauelemente bereits zur Verfügung und werden zu gegebener Zeit mithilfe eines Krans eingebaut.

Etwa 276 Fahrrad- sowie 70 bis 80 Pkw-Stellplätze, unter anderem in einer Tiefgarage, sind vorgesehen. Waren zuvor etwa 50 Pkw-Stellpläte geplant, so kam man mit den aktuellen Plänen der Nachbarschaft entgegen, die eine Parkplatznot Am Hedreisch und an der Baroper Schulstraße befürchtet hatte. Im Rahmen eines Treffens bei der Ten Brinke Group in den Niederlanden fand ein klärendes Gespräch zwischen Nachbarn und Bauunternehmen statt. Auch wird ein Baubüro auf dem Gelände zur Verfügung stehen, an das sich die Nachbarn während des Baus wenden können.

In welchem Bereich sich die Miete für die Apartments bewegen wird, ist noch unbekannt. Nach Fertigstellung wird das Wohnheim an einen Käufer übergeben, der sich voraussichtlich am üblichen Mietspiegel orientieren wird. Es ist jedoch abzusehen, dass die Mieten preiswerter sein werden als im derzeit im Bau befindlichen Studentenwohnheim an der Kampstraße. Ein weiteres Studentenwohnheim ist übrigens am U geplant.

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