Vorbereitungen einer möglichen Meisterfeier in Dortmund gehen weiter

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Die Behörden informieren über den Stand der Planungen für eine mögliche Meisterfeier am Wochenende. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Es besteht noch immer rechnerisch die Möglichkeit, dass Borussia Dortmund am kommenden Samstag, 18.5.19, Deutscher Meister wird. Großveranstaltungen wie eine Meisterfeier unterliegen besonderen Sicherheitsanforderungen. Darum wird seit einiger Zeit durch die Stadtverwaltung sowie weitere Behörden und Akteure eine mögliche Meisterfeier vorbereitet. Diese Vorbereitungen gehen nun natürlich weiter. Über den Stand der Dinge und Details zum Verlauf einer möglichen Feier am kommenden Sonntag, 19.5.19, informierten heute die Verantwortlichen der Behörden – u. a. Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Dortmund-Agentur und weitere Fachbereiche der Stadtverwaltung im Dortmunder Rathaus.

Sonntag, 19. Mai 2019 – bei Meisterschaft BVB Autokorso vom Gelände Westfalenhütte startend über Borsigplatz bis in die City
Sollte die Mannschaft von Borussia Dortmund die Meisterschaft erreichen, wird dies mit einem Korso gefeiert. Dieser Autokorso wird sich laut Planung um 14.09 Uhr vom Gelände der Westfalenhütte aus in Bewegung setzen. Gegen 15.09 Uhr soll er nach eineinhalb Runden den Borsigplatz passieren und dann über Oesterholzstraße, Weißenburger Straße, Heiliger Weg, Ernst-Mehlich-Str., Märkische Str.,  Südwall, Hiltropwall und Hoher Wall geht es dem Ziel Hoher Wall/Ecke Grafenhof entgegen, das nach mehr als vier Kilometern und circa vier Stunden erreicht sein soll. Für den Borsigplatz gelten am 19. Mai ähnlich strenge Regelungen wie schon beim Pokalkorso 2017: Die Kapazität wird begrenzt, die Auslastung streng kontrolliert, Entlastungs- und Entfluchtungsflächen werden eingerichtet. Die Sicherheitskräfte bitten eindringlich, Kleinkinder und Kinder in Kinderwagen der Enge in der zu erwartenden großen Menschenmenge nicht auszusetzen. Auch Haustiere sollten auf keinen Fall zum Borsigplatz (möglichst überhaupt nicht zum Korso) mitgebracht werden.

Der Fahrzeug-Konvoi wird aus dem rund zehn Meter langen Mannschafts-Truck, einem Begleitfahrzeug für Medienvertreter und einigen weiteren Fahrzeugen bestehen. Die Spitze wird die Polizei bilden, als ‚Besenwagen’ fungieren EDG und Tiefbauamt mit ihren Einsatzfahrzeugen. Zudem sind weitere Sicherheitskräfte im Einsatz.

Bitte Haltverbote beachten – sonst droht Abschlepp-Haken
Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes bittet alle Autofahrerinnen und Autofahrer, die Beschilderung der Haltverbote entlang der Korsostrecke und im näheren Umfeld zu beachten. Andernfalls sind Abschleppmaßnahmen im Interesse der Sicherheit unvermeidlich.

Das städtische Ordnungsamt und das Tiefbauamt weisen eindringlich auf das absolute Halteverbot hin, das am Sonntag, 19. Mai 2019, im Zeitraum von 5.00 bis 24.00 Uhr entlang der Strecke des Autokorsos gilt. Mobile Beschilderungen für diese Haltverbote weisen darauf hin.

Die Verkehrsüberwachung wird die Einhaltung des Halteverbots bereits ab 5.00 Uhr in der Frühe im gesamten Bereich der Korsostrecke kontrollieren und ggf. freizuschleppen.

Das Ordnungsamt rät dringend, Fahrzeuge für den Sonntag an einen anderen Ort zu bringen. Dies müsste schon im eigenen Interesse liegen, da aufgrund des erwarteten großen Zuschauerzustroms Beschädigungen an den Fahrzeugen sonst nicht ausgeschlossen werden können. Probleme könnte es vor allem im Bereich Oesterholzstraße und Borsigplatz geben, weil dort an anderen Tagen etwa 350 Parkplätze legal genutzt werden können. Die Ordnungshüter wünschen sich dies nicht, sind aber darauf eingerichtet, auch eine größere Anzahl von ordnungswidrig geparkten Fahrzeugen abschleppen zu lassen.

Engpässe an den Bahnhöfen – erst abwarten, dann abreisen
Am 19. Mai rechnen die Veranstalter bei gutem Wetter mit 200.000 bis 250.000 Besucherinnen und Besuchern. Wer mit der Bahn nach Dortmund anreist, muss mit vollen Zügen und Bahnhöfen rechnen. Das betrifft insbesondere die Fußballfans, die über den Hauptbahnhof anreisen.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass es besonders nach Beendigung der Feierlichkeiten zu längeren Wartezeiten vor dem Hauptbahnhof in Dortmund kommen kann. Aus Sicherheitsgründen richtet die Bundespolizei vor den Eingängen Durchlassstellen ein, um den Zufluss der Reisenden steuern zu können. Man sollte auch nicht unmittelbar nach dem Korso zum Bahnhof eilen, sondern vielleicht noch ein wenig in der City verweilen, um später entspannter abreisen zu können.

Insbesondere in der Rückreisephase sind kurzzeitige Sperrungen der Eingangsbereiche des Hauptbahnhofs nicht auszuschließen. Man sollte sich möglichst schon vor der Anreise nach Dortmund über Rückreisemöglichkeiten informieren. Wer die Heimreise Richtung Bochum oder in Richtung Unna antritt, kann auch auf den Haltepunkt Dortmund Stadthaus ausweichen und muss nicht unbedingt vom Dortmunder Hauptbahnhof reisen. VRR bzw. Deutsche Bahn setzen zusätzliche Züge ein.
Es wird gebeten, weitere Fahrplaninformationen zum Dortmunder Hauptbahnhof den Bekanntgaben unter www.vrr.de bzw. www.bahn.de zu entnehmen.

Ab dem 18.5. ist das Abstellen von Fahrrädern auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs untersagt.

Zudem sind die Parkmöglichkeiten am Hauptbahnhof eingeschränkt, weil Aufstellflächen für die Sicherheitsbehörden vorgehalten werden.

City bleibt überwiegend erreichbar – punktuelle Sperrungen
Die City wird auch während des Autokorsos grundsätzlich erreichbar bleiben. Mit Absperrungen muss abhängig vom Fortkommen des Fahrzeugkonvois allerdings zeitweise und punktuell gerechnet werden.

Im Bereich Westentor werden der Wall am Sonntag zwischen Schmiedingstraße und Lange Straße sowie der Stadtbahn-Haltepunkt Westentor ab 9 Uhr gesperrt sein; somit auch die Kreuzung zur Rheinischen Straße.

Aufgrund des Korsoverlaufs ist mit Verkehrseinschränkungen im Umfeld des Theaters zu rechnen. Theatergäste sollten am Sonntag ihre Anreise frühzeitig antreten. Unter anderem ist die Zufahrt zu den Parkäusern Stadttheater, Hansa-Platz und Rathaus nicht möglich. Für Anreisende mit Pkw wird empfohlen, über die Bornstraße das Parkhaus „Konzerthaus“, Burgwall 8, anzufahren oder die ausgewiesenen Park&Ride Plätze zu nutzen. Eine Anfahrt über den öffentlichen Nahverkehr zur nächstgelegenen Haltestelle „Stadtgarten“ ist möglich.

Glasverbot an der Korsostrecke
Am Sonntag ist für die Zeit von 5.00 Uhr bis 24.00 Uhr ein Glasverbot entlang der Korsostrecke. Es gilt neben dem Mitführungsverbot auch ein Verkaufsverbot für Glasflaschen. Ferner dürfen Gastwirte in ihrer Außengastronomie entlang der Strecke nicht in Gläsern ausschenken. An die feiernden Fans wird appelliert, keine Glasflaschen in die Innenstadt zu bringen. Das Glasverbot wird mehreren Stellen in der Stadt kontrolliert.

Bitte möglichst keine Rucksäcke oder größere Taschen mitführen.

Sicherheit zuerst: Rücksicht nehmen und Hinweise beachten!
Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und Ordnungsamt bitten nochmals dringend darum, folgende Hinweise zu beachten:

  • Tun Sie nichts Gefährliches und lassen deshalb Glasflaschen zuhause!
  • Unterlassen Sie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Dadurch gefährden Sie sich und andere. Zudem machen Sie sich strafbar und müssen mit einer Strafanzeige rechnen!
  • Seien Sie aufmerksam und achten auf Gefahrenquellen. Gehen Sie bitte nicht dorthin, wo sich sowieso schon viele Menschen aufhalten!
  • Folgen Sie den Anweisungen von Feuerwehr, Polizei und Sicherheitskräften und schaffen Platz für deren Arbeit!
  • Passen Sie aufeinander auf und helfen sich im Notfall – wenn Selbsthilfe nicht mehr ausreicht, stehen Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 sowie die Polizei unter der Notrufnummer 110 selbstverständlich zur Hilfe bereit!

Insgesamt wünschen sich die Organisatoren der Feierlichkeiten von den Fans Disziplin. Es gilt das Motto: Fröhlich feiern, dabei aber besonnen bleiben und aufeinander Rücksicht nehmen.

Gemeinsame Auskunft von Stadt und Polizei
Stadt Dortmund und Polizei geben gemeinsam Auskunft am Bürgertelefon. Zwei Polizeibeamte werden das städtische Team verstärken und sind am Sonntag ab 10 Uhr unter der 0231/132-5555 zu erreichen. Von 12 Uhr bis Veranstaltungsende ist dann auch die gemeinsame Rufnummer 0231/ 50 13247 geschaltet.

Wie in den Vorjahren wird unter dem Account twitter.com/stadtdortmund getwittert. Alle Follower können sich so auf dem Laufenden halten. Sicherheitsrelevante Inhalte werden von Borussia Dortmund, der Polizei und anderen Beteiligten retweetet. Sicherheitsrelevante Informationen werden auch über den Twitterkanal der Feuerwehr Dortmund twitter.com/fw_dortmund und/oder über die Warn-App NINA an die Bevölkerung herausgegeben werden.

 

 

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