Russland will mit der WM 2018 ein unvergessliches Fußballfest veranstalten

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Fans des Gastgebers Russland fiebern der WM entgegen (Foto: Sputnik/Vladimir Pesnya)

Fußball bringt Menschen zusammen – gerade bei Sportgroßereignissen wie der Weltmeisterschaft in Russland. Leider hat der Sport auch negative Seiten wie Gewalt und Diskriminierung.

Ein zentrales Thema sind immer wieder die russischen Hooligans. In dieser Hinsicht konnte Gastgeber Russland zuletzt nach dem überaus friedlichen Verlauf des Confederations Cup 2017 ein positives Fazit ziehen. Im Vorfeld dieser WM-Generalprobe waren zahlreiche Gesetze verschärft worden: Hooligans drohen jetzt monatelange Haftstrafen, hohe Geldbußen und Stadionverbote. Krawalle gab es beim Confed Cup nicht. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Julian Draxler bedankte sich nach diesem Turnier in einem offenen Brief bei den russischen Fußballfans, den Volunteers und den Mitarbeitern in den Stadien, Hotels und an den Flughäfen für ihre außerordentliche Gastfreundschaft.

Die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf russischem Territorium wird in elf russischen Städten in zwölf Stadien ausgetragen. De facto gibt es keinen Zweifel, dass das Turnier organisatorisch gut verlaufen wird. Dank der Fan-ID, einer speziellen Visaform, die es den Fußballfans gestattet, sich bis zu zehn Tage vor und nach einem Spiel frei in Russland zu bewegen, soll das Kennenlernen der russische Kultur, Geschichte, der einzigartigen Natur sowie der traditionellen Herzlichkeit und Offenheit der Bevölkerung erleichtert werden.

Hat die russische Bevölkerung Lust auf das Großereignis WM?
Russland ist keine klassische Fußballnation. Sogar Erstligisten haben meist Probleme, ihr Stadion vollzukriegen. Eishockey ist viel populärer. Doch rollt erstmal der Ball, werden viel mehr Menschen vom Fußballfieber erfasst und mitgerissen. Auch während des Sommermärchens in Deutschland wurde plötzlich zum Fußballfan, wer zuvor nicht im Traum daran gedacht hatte. Neben Kapitän und Torwart Igor Akinfejew zählen Fjodor Smolow und Alexander Kokorin zu den Stars der russischen Fußball-Nationalmannschaft, die durch gute Leistungen eine Welle der Euphorie im eigenen Land lostreten möchte.

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