Peter Bosz ist neuer Cheftrainer beim BVB

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Zu Beginn der laufenden Saison hat Peter Bosz das Traineramt beim BVB übernommen.

Der 53-jährige Niederländer verfügt bereits über zahlreiche Erfahrungen sowohl auf dem Platz als auch abseits davon. Als Mittelfeldspieler trug er die Trikots mehrerer holländischer Vereine, u. a. von Vitesse Arnheim und Feyenoord Rotterdam. Außerhalb der holländischen Liga spielte er in Japan für JEF United und in der Bundesliga für den ehemaligen Erstligisten Hansa Rostock. Insgesamt 8 Mal wurde Peter Bosz in die holländische Nationalmannschaft berufen.

Nach der Beendigung seiner aktiven Karriere als Fußballspieler arbeitete er als Trainer in den Niederlanden, unterbrochen durch die Saison 2006/07, in der er das Amt des technischen Direktors bei Feyenoord Rotterdam einnahm. In Israel arbeitete Peter Bosz als Trainer von Maccabi Tel Aviv und kehrte anschließend in seine Heimat zurück, wo er in der Saison 2016/17 die Mannschaft von Ajax Amsterdam trainierte. Mit Ajax Amsterdam erreichte er den zweiten Platz in der holländischen Ehrendivision sowie das Finale der Europa League 2016/17. In diesem Wettbewerb schaltete das Team von Peter Bosz u. a. die Mannschaft von Schalke 04 aus, musste sich im Finale dann aber Manchester United geschlagen geben.

Peter Bosz gilt als ruhiger und gewissenhafter Arbeiter, dessen Art und Weise, wie er Fußball spielen lässt, perfekt zum Spielstil von Borussia Dortmund passt. Außerdem ist er ein klarer Verfechter der Jugend-Philosophie im Fußball. Seine Tätigkeit als Trainer bei Ajax Amsterdam ist dafür ein gutes Beispiel. Der Trainer schreckte bisher nicht davor zurück, jungen, hochtalentierten Spielern die Verantwortung zu übergeben, um sie zu Spitzenspielern zu entwickeln. Mit Sicherheit eine wichtige und gute Voraussetzung für die Übernahme des Traineramtes beim BVB, der auch in der kommenden Saison mit zahlreichen jungen Spielern an den Start geht.

Sympathien gewann der Niederländer bereits bei seiner offiziellen Vorstellung als BVB-Trainer, bei der er augenzwinkernd erklärte, schon in seiner Rostocker Zeit in 1998 auf dem Spielfeld Kontakt zum jetzigen BVB-Sportdirektor Michael Zorc gehabt zu haben. Damals schlug Hansa Rostock den BVB mit 3:1. Auch die Frage eines Journalisten, ob sein Name Bosch oder Boss ausgesprochen würde, beantwortete er kurz und bündig mit: „Ich heiße Peter.“

Peter Bosz hat zwei Söhne aus erster Ehe und ist in zweiter Ehe mit Jolyn verheiratet.

„Anpfiff“ wünscht dem neuen BVB-Trainer viel Glück und ihm sowie seiner Familie natürlich ein schnelles und erfolgreiches Einleben in Dortmund.

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