Gruppe F: „Tigers of Asia“ möchten mindestens das Achtelfinale erreichen – Südkorea kann gegen Deutschland offene Rechnung begleichen

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Der frühere Bundesliga-Profi Heung-Min Son – hier im Trikot von Tottenham Hotspurs – hat im ersten Vorbereitungsspiel auf die WM in Russland den Sieg von Deutschlands letztem Gruppengegner Südkorea eingeleitet. (Foto: wikipedia/Dmitry Golubowitsch)

Seit 1986 hat sich Südkorea für jede Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert und ist auch bei der WM 2018 mit am Start. 2002 feierten die Südkoreaner im eigenen Land den vierten Platz als größten Erfolg in ihrer WM-Laufbahn, ansonsten reichte die Leistung nie für eine Teilnahme an einem Viertelfinale.

Damals machte die DFB-Elf den „Tigers of Asia“ bei der Heim-WM einen Strich durch die Rechnung und nahm ihnen somit die Chance auf den begehrten WM-Titel. Am 27. Juni treffen die Asiaten in Kasan erneut auf Gruppengegner Deutschland – man darf gespannt sein, ob den Südkoreanern eine Revanche gegen Jogis Jungs gelingt – die Rechnung ist noch offen.

WM-Aus für Top-Spieler
Verzichten muss Südkorea auf Chang-Hoon Kwon, der beim französischen Erstligisten FC Dijon unter Vertrag steht. Der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler zog sich im letzten Saisonspiel in der Ligue 1 einen Achillessehnenriss zu. Den Asiaten fehlt somit eine wichtige Schlüsselfigur im Mittelfeld. Mit Deutschland, Schweden und Mexiko hat Südkorea in der Gruppe F sehr starke Gegner vor der Brust. 2010 erreichten die „Tigers of Asia“ zuletzt das Achtelfinale – in Russland sollte dies nicht einfach werden.

Aber wer weiß, vielleicht kann die Mannschaft rund um Superstar Heung-Min Son in Russland überraschen, wie es schon 2002 der Fall war.

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