Friedhofsgebühren müssen steigen – Eigenbetrieb Friedhöfe Dortmund legt Wirtschaftsplan vor

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Symbolfoto: IN-StadtMagazine

Die Friedhöfe Dortmund haben ihren Wirtschaftsplan für das Jahr 2021 vorgelegt. Der Wirtschaftsplan weist einen geplanten Jahresverlust in Höhe von 734.000 Euro aus. Dieser Jahresverlust kann durch den noch vorhandenen Gewinnvortrag aus Vorjahren und die im städtischen Haushalt eingestellte Verlustübernahme gedeckt werden.

Die Erlössituation hat sich in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau stabilisiert. Aufgrund der vergleichsweise hohen Grabnutzungsgebühren für Sargbeisetzungen hält der Trend weg von Bestattungen in Erd- und Wahlgrabstätten, für die durchweg höhere Gebühren anfallen, hin zu günstigeren Bestattungsformen – insbesondere der anonymen Urnenbeisetzung – weiter an. Die Gesamtkosten sind nach der letzten Gebührenanpassung zum 1. Januar 2020 weiter gestiegen. Insbesondere die allgemeinen Preissteigerungen und die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst schlagen zusätzlich zu Buche.

Als Folge ergibt sich der Vorschlag zu einer erneuten Anpassung der Gebühren. Und so wird nun eine Anhebung der Friedhofsgebühren um durchschnittlich 4 Prozent anberaumt.

Der Eigenbetrieb „Friedhöfe Dortmund“ wird auch weiterhin daran arbeiten, durch geeignete Maßnahmen die Erlöse zu stabilisieren und in der laufenden Bewirtschaftung die Aufwände zu reduzieren, um auch aus eigener Kraft dazu beizutragen, dass die Gebühren so niedrig wie nur möglich gehalten werden können.

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