Erasmus-Projekt fördert digitalen Austausch der Schulen

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Schulleiterin des HHG Susanne Köhnen (vorne Mitte) mit den Projektleitern und Programmteilnehmerinnen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Seit September 2019 läuft am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) in Nette das erste Erasmus+ Projekt * der Leitaktion 2 mit einer polnischen Schule aus Torun.

9 Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 8 nehmen an dem von der EU geförderten 18-monatigen Projekt „Ich zeig dir meine Stadt – Let me show you my town“ teil. Dabei entwerfen die deutschen und polnischen Teilnehmer/innen anhand der App „BIPARCOURS“ ** eine digitale Stadtführung durch ihre Städte Dortmund und Torun. Die HHG-Schülerinnen setzen sich dabei vor allem auch mit den Spuren polnischer Einwanderung in Dortmund auseinander.

Im Rahmen der zwei vorgesehenen Begegnungen werden die polnischen Schüler/innen bei ihrem Besuch im Juni in Dortmund bei deutschen Gastfamilien wohnen und die digitale Stadtführung erarbeiten. Auch gemeinsame Projektarbeit, Ausflüge, Hospitation im Unterricht und gemeinsames Essen sollen den interkulturellen Austausch intensivieren. Der Gegenbesuch nach Torun findet dann im Herbst 2020 statt.

Während des Projekts wird das erste Kennenlernen sowie ein Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern über die Plattform e-Twinning * * * erfolgen. Im Februar 2021 ist eine Abschlusspräsentation im Pädagogischen Zentrum des HHG geplant. Die Ergebnisse der Stadtführungen sollen weitere Verwendung innerhalb der Schule (z. B. für neu zugezogene oder hierhin geflüchtete Kinder) finden, aber auch dem Tourismusbüro Dortmund angeboten werden.

Ziel dieses Projekts ist es, sich gemeinsam mit den Schüler/innen im Bereich der Nutzung digitaler Medien fortzubilden, etwas Nachhaltiges zu produzieren, aber vor allem auch eine andere Kultur hautnah in Gastfamilien besser kennenzulernen.

Zu einem ersten Austausch waren die polnischen Projektmanagerinnen Monika Zielke und Monika Kraszewska aus Torun angereist und hatten der Schulleiterin des HHG, Susanne Könen, als kleinen Gruß aus der Heimat einen Bildband von Torun und ein Thorner Katrinchen (Lebkuchenspezialität) mitgebracht.


* Das Erasmus-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Sein Name erinnert an Erasmus von Rotterdam, einen europäisch gebildeten Humanisten der Renaissance. Es wurde zum weltweit größten Förderprogramm von Auslandsaufenthalten an Universitäten und Schulen.
** Die BIPARCOURS-App ist ein Angebot von Bildungspartner NRW an schulische und außerschulische Lernorte. Schulen und Institutionen können mit diesem Lernwerkzeug Quizanwendungen, Themenrallyes, Führungen und Stadt- und Naturrundgänge zu vielfältigen Fragestellungen und Themen erstellen. Das Erstellen eines solchen Parcours ist einfach und intuitiv und ohne Vorkenntnisse oder Schulungen möglich.
*** Das e-Twinning-Programm ist eine Initiative der Europäischen Kommission, das Schulen aus Europa über das Internet miteinander vernetzt. Registrierte Lehrkräfte können mit dem e-Twinning-Programm Partnerschaften mit Schulen im Ausland aufbauen und gemeinsame pädagogische Projekte entwickeln.
(Quelle: Wikipedia)

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