Ein Monat, ein Geschoss – Spatenstich für den Anbau A2x am Klinikum Dortmund

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(v. l.) Architekt Christian Weicken, Arbeitsdirektor Ortwin Schäfer, Prof. Dr. Michael Schwarz, Ärztlicher Direktor, Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Ulrike Matzanke, Vorsitzende des Aufsichtsrates Klinikum Dortmund und Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung Klinikum Dortmund taten den symbolischen ersten Spatenstich. (Fotos: IN-StadtMagazine)

„An dieser Stelle beginnt das, was bis dahin nur auf Papier oder als 3-D-Modell auf dem Rechner existierte, gebaute Realität zu werden“, lieferte Architekt Christian Weicken den Anwesenden beim symbolischen Spatenstich für den neuen Anbau A2x am Klinikum Dortmund am 11. April einen Einblick in seine Arbeit. Was nun beginnt, sind die Gründungsarbeiten, an die sich ab Juli der Rohbau anschließen wird. Jeweils ein Monat ist für ein Geschoss vorgesehen. Rechnerisch müsste der Rohbau also im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein. Mit dem Abschluss der Feinarbeiten rechnet man Ende 2021.

Geplant sind Ein- und Zwei-Bett-Zimmer, „erste Sahne für Stationen wie die Geriatrie“, findet Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung am Klinikum Dortmund. Mit 166 Betten soll die Geriatrie die größte Station werden, die im neuen Anbau untergebracht wird. Zusätzlich sollen eine Früh-Reha im Bereich der Neurologie und Neurochirurgie sowie das interdisziplinäre Schmerzzentrum, das auch Schmerztherapie anbietet, im Anbau A2x Platz finden. Im Erdgeschoss werden Augenheilkunde-Ambulanzen untergebracht. Noch eine Etage tiefer wird eine Dialyseeinheit mit 14 Plätzen über eine ebenerdige Zufahrt erreichbar sein.

Das Raumpotenzial des Gebäudes spiegelt sich in seinem Namen wider. Als Ergänzung des bestehenden Gebäudes A2 erhielt es ein „x“ im Namen, das im lateinischen Zahlensystem für die Zehn steht. Denn zehn Stockwerke sollen PatientInnen und BesucherInnen in Zukunft mit dem Fahrstuhl nach oben fahren können, um vom Panoramastockwerk aus über Dortmund zu blicken.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau sieht die 21,4 Millionen Euro für das Projekt gut investiert. Zwar räumte er im Rahmen der Veranstaltung zum Spatenstich ein, dass die Menge an Baustellen in Dortmund so manchem „auf den Zeiger“ gehe, doch am Ende sei „jede Baustelle […] ein Fortschritt“. Daher freue er sich darauf, „pragmatisch da an den Start zu gehen“.

Die pragmatische Funktionalität ergänzte Architekt Weicken durch eine „Healing Architecture“, denn „eine Klinkerfassade“, mit der auch der Anbau passend zu den bestehenden Gebäuden verkleidet werden soll, „ist eine nachhaltige Fassade“. Wenig Verbundstoffe sorgen für eine größtmögliche Umweltverträglichkeit.

So sehr einem Architekten gestalterische Aspekte am Herzen liegen, so sehr sieht Weicken, dass diese beim Bau eines Krankenhauses hinter optimaler Funktionalität zurückstehen müssen. Wer ein Krankenhaus plane, müsse die pflegerischen Abläufe und Hygienevorschriften genau kennen, um einen optimalen Einsatz des Gebäudes gewährleisten zu können. Am Ende macht es die Kombination. Er hoffe, dass sich mit dem Fortschritt der Bauarbeiten „ein wirtschaftliches, nachhaltiges und hoffentlich auch ansehnliches Gebäude“ entwickele, so Weicken.

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Remhagen
Remhagen

Frau Matzanke ist eine tüchtige Hausverwalterin und gute Politikerin. Frau Matzanke guckt nach vorne und bringt Bewegung in Dinge, die notwendig sind.
Auch für Bürger, die „sozial schwach“ sind, setzt sich Frau Matzanke (ohne Eigennutz) ein und hilft, wo es möglich ist.
Meine Frau und ich wünschten uns mehr PolitikerInnen wie Frau Matzanke, die uns Bürger fachlich und politisch gut vertreten.
Auch deshalb wählen wir die SPD mit der Hoffnung, das es mehr Politiker geben wird wie Frau Matzanke.