Eichenprozessionsspinner: Gut 900 Bäume in Dortmund sind jetzt raupenfrei

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Insgesamt acht Kolonnen sind im Einsatz. (Foto: Frank Dartsch, Stadt Dortmund)

Seitdem das Tiefbauamt mit seinen Grün-Experten die privaten Unternehmen verstärkt, geht es schneller voran. Mehr als 900 Bäume sind inzwischen von den Raupen des Eichenprozessionsspinners befreit. Das Tiefbauamt war während des Kirchentags über die gesamte Zeit im Einsatz.

Seit Mittwoch hatte die Stadt Dortmund eine 24-Stunden-Telefon-Hotline geschaltet, die auch weiterhin zwischen 7:00 und 18:00 Uhr erreichbar ist. Auch die Mail-Adresse raupenmelder@dortmund.de bleibt weiter aktiv. Rund 70 Meldungen hat es insgesamt in den fünf Tagen bis Montagmorgen gegeben. Fast alle konnten abgearbeitet werden.

Nicht in allen Fällen ist die Stadt selbst aktiv geworden und hat die Raupen abgesaugt. Ein Viertel der gemeldeten Fälle waren Dopplungen oder sie stellten sich als falscher Alarm heraus (z.B. Gespinstmotte). Einige Fälle sind auch an die Wohnungsgesellschaften weitergeleitet worden, die selbst zuständig sind.

Einige wenige Bäume wurden zum zweiten oder dritten Mal von EPS-Raupen aufgesucht. Das geschieht in der Regel nur dann, wenn mehrere weitere befallene Bäume in der Nähe sind.

Tiefbauamt und private Firmen werden die insgesamt 8 Kolonnen auch weiter im Einsatz halten. Denn jede abgesaugte Raupe erspart rund 300 Eier eines geschlüpften Falters. Das Absaugen der Nester und der Raupen ist damit nicht nur die Beseitigung  einer möglichen Gefahr, sondern gleichzeitig auch Vorsorge für die EPS-Saison im nächsten Jahr.

Dennoch kann es aufgrund der vielen betroffenen Bäume und der laufend neuen Priorisierung der Arbeiten dazu kommen, dass umdisponiert werden muss und Absaugtermine sich verschieben.

Am Samstag hatte die Stadt Dortmund Teile des Fredenbaumparks wieder freigeben können, das Big Tipi war zuvor schon wieder raupenfrei, ebenso wie viele andere Spielplätze, Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder.

Am Sonntagabend waren keine Schulen oder Tageseinrichtungen für Kinder mehr auf der Liste der Stadt, die wegen des Eichenprozessionsspinners geschlossen bleiben mussten.

Weiterhin gesperrt bleiben müssen der Hoeschpark mitsamt der Sportstätten und der Mengeder Volksgarten.

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