Dortmund bekommt eine neue Attraktion – Großgaragenpark in Schüren nimmt Form an

0
138
Dr. Alexander Rether und Ehefrau Christina informierten am 16. November über die Fortschritte der Baumaßnahme – hier mit zwei Bauarbeitern. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Mitte November konnte die erste Bauphase des Großgaragenparks am Phoenix See abgeschlossen werden. Mit der endgültigen Fertigstellung rechnet die Eigentümerfamilie Rether für das frühe Frühjahr 2019. Dann verfügt die Westfalenmetropole über die größte Einrichtung dieser Art außerhalb der USA. 296 Einheiten bis zur 16 Meter langen und über vier Meter hohen Halle bieten viel Platz für fast jeden Lagerzweck. Ein Paket an Zusatzleistungen macht aus dem eigentlich spröden Thema Lagerhaltung nahezu ein Lifestyle-Produkt. Die bisher fertiggestellten Garagen sind bereits alle ausgebucht. Weitere Anfragen für die nächsten Bauabschnitte treffen täglich ein und zeigen, wie stark der Bedarf ist.

Arbeiten für die zweite, dritte und vierte Bauphase laufen auf Hochtouren
Während die ersten Mieter ihre Lagereinheiten bestücken, laufen die Arbeiten für die nächsten Bauphasen auf Hochtouren. „Wir gehen davon aus, dass die zweite und dritte Phase Ende Dezember abgeschlossen sein werden und der vierte Bauabschnitt im Februar“, erläutert Miteigentümerin Christina Rether. Mit dem Bau des 1,80 Meter hohen Zaunes, der Aufstellung einer automatischen Schranke und der Gestaltung des Außengeländes soll das Bauvorhaben dann im März 2019 abgeschlossen sein. „Durch den sehr heißen Sommer und die Hochkonjunktur im Baugewerbe konnten wir leider unseren ursprünglichen Plan nicht ganz realisieren, schon im Herbst 2018 fertig zu sein“, sagt Dr. Alexander Rether. Das Bedauern darüber hält sich allerdings in Grenzen, da ansonsten alles bestens verlaufen ist.

Das Dortmunder Ehepaar hatte lange nach einem Grundstück gesucht, auf dem es seinen Traum von einem „american styled“ Garagenpark verwirklichen konnte. Fündig wurden Christina und Dr. Alexander Rether in enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Freie Vogel und Unverhofft“ an der Straße Am Remberg in Schüren. Mit 2,3 Hektar Fläche bietet die frühere Industriebrache optimale Voraussetzungen für die Anlage.

Zauberhafte Aussichten: Nachfragen aus dem gewerblichen und privaten Bereich
Das zeigen die zahlreichen Anfragen aus dem gewerblichen und privaten Bereich, die täglich eintreffen. „Handwerker von Baufirmen über Fliesenleger bis hin zu Küchenbauern und Reinigungsunternehmen sind ebenso dabei wie Computerfirmen, die ihre Hardware einlagern möchten“, nennt Christina Rether einige Beispiele. Markt- und Verkaufsstände sollen sicher aufbewahrt werden, und für die mittlerweile sehr beliebten Foodtrucks werden Unterstellmöglichkeiten gesucht. „Viele Garagen sind auch an die Besitzer von Wohn- und Campingmobilen sowie anderen Liebhaberfahrzeugen von der Harley bis zum Oldtimer vermietet worden“, ergänzt Dr. Alexander Rether. Dabei zahlt sich unter anderem aus, dass bei der Hallenhöhe von über vier Metern mit den entsprechenden technischen Einrichtungen sogar zwei Fahrzeuge übereinander gelagert werden können. „Außerdem haben wir sehr darauf geachtet, dass es auch lange Zufahrten für besonders große Fahrzeuge gibt“, sagt Christina Rether.

Und nicht nur das: Eine ausgeklügelt gesteuerte Zirkulation sorgt für eine optimale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent. Das ist nicht nur für Oldtimer gut, sondern auch für Eventtechnik und die Musikinstrumente, die ein Orchester im Großgaragenpark am Phoenix See einlagern will. Während die Eigentümerin solche Anfragen gerne entgegennimmt, muss sie leider Nachfragen nach Übungsräumen für Bands und Musiker grundsätzlich ablehnen: „Im Interesse einer guten Nachbarschaft achten wir sehr darauf, dass sich Schallemissionen im gesetzlich erlaubten Bereich bewegen.“

Familie Rether freut sich darüber, dass es bei den Mietern auch einige „Exoten“ gibt. Wie zum Beispiel den britischen Wohnmobilisten, der sein Fahrzeug lieber auf dem Kontinent abstellen möchte. Oder den professionellen Zauberer, der eine gute und sichere Lagermöglichkeit für seine Requisiten gesucht und im Großgaragenpark gefunden hat. Wird in fußläufiger Entfernung zum Phoenix See nun das neue Hogwarts entstehen? Das wahrscheinlich nicht. „Aber die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass wir eine gute Durchmischung von jeweils 50 Prozent der Anfragen aus dem privaten und gewerblichen Bereich haben“, schildern die Eheleute Rether ihren Eindruck. Damit ist die Erwartung aufgegangen, dass die neue Anlage eine spürbare Entlastung im privaten Lagerbereich darstellt und gleichzeitig wichtige Wachstumsimpulse für das Gewerbe der Region gibt.

Alleinstellungsmerkmale sprechen für den Großgaragenpark am Phoenix See
In vielen Gesprächen mit den zukünftigen Mietern hat Christina Rether festgestellt, welche Qualitäten am Großgaragenpark besonders geschätzt werden. „Der Sicherheitsaspekt mit Zaun, Schranke, Videotechnik und elektronischer Zutrittskontrolle spielt eine große Rolle“, sagt sie. Während die Waschhalle mit Ölabscheider, Wasseranschluss und Hochdruckreiniger für die Besitzer von Fahrzeugen aller Größen und die Ver- und Entsorgungsmöglichkeit eher für Camper und Wohnmobile interessant sind, profitieren sicherlich alle Nutzer von dem Hausmeisterservice und der Toilettenanlage. Neben dem Hausmeister wird auch Christina Rether selbst zu bestimmten Zeiten als Ansprechpartnerin vor Ort zur Verfügung stehen. „Dafür sowie für Beratungsgespräche und Besichtigungen haben wir während der Bauphase extra einen Bürocontainer auf dem Gelände installiert“, betont sie.

Kontaktdaten:
Großgaragen-Dortmund, Dr. Alexander Rether, 0231/ 546 25 22 0, info@grossgaragen-dortmund.de, grossgaragen-dortmund.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500