„Deutschland rundet auf“ überreicht 258.500 € an „climb“ für Lernferien-Programm

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"Deutschland rundet auf" übergibt in Dortmund den Spendenscheck an „climb – clever lernen, immer motiviert bleiben“. (Foto: DEUTSCHLAND RUNDET AUF / Anna-Lena Friebe)

Die unabhängige Spendenbewegung „Deutschland rundet auf“ hat einen Scheck in Höhe von 258.500 Euro an „climb – clever lernen, immer motiviert bleiben“ überreicht. Diese gemeinnützige GmbH ermöglicht benachteiligten Kindern zweiwöchige Lernferien. Mit den Spenden wird „climb“ bestehende Standorte in Dortmund, Hamburg und Mainz ausbauen. Bis zu 900 Kinder werden von den Spenden profitieren.

„Wir wollen allen Kindern faire Chancen auf Bildung und Teilhabe ermöglichen“, sagt Nina Haensch, Geschäftsführerin von „Deutschland rundet auf“. „Durch die Förderung der climb – Lernferien helfen wir Kindern, an sich selbst zu glauben und ihre Potenziale im besten Sinne zu entfalten, weit über die Ferien hinaus.“

Laut Kinderschutzbund sind 4,4 Millionen Kinder in Deutschland von Armut betroffen. In den Schulferien können diese Kinder kaum gemeinsame Ferien- oder Freizeitaktivitäten mit ihren Eltern verbringen. Die Kinder bleiben häufig allein und haben wenige Beschäftigungsmöglichkeiten. Wenn die Schule wieder startet, verlieren sie oft den Anschluss. In den climb-Lernferien stärken Kinder nicht nur ihre Fähigkeiten
in Mathe und Deutsch und erproben sich bei sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Vor allem entwickeln sie ihre persönlichen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Rücksichtnahme weiter.

Dabei unterstützt werden sie durch eigens von climb geschulte ehrenamtliche Lehrkräfte – Studierende aus dem Lehramt und vielen anderen Studienrichtungen. Für sie sind die Lernferien eine wertvolle Möglichkeit, praktische Erfahrungen für pädagogische Berufe zu sammeln. „Aus kleinen Cents wird große Wirkung: Durch die Spenden, die wir über ‚Deutschland rundet auf’ erhalten, und dank unserer verlässlichen, tollen Partnerschaft mit der Stadt Dortmund können wir unser Angebot für armutsgefährdete Kinder in Dortmund stark ausbauen. Bis 2022 planen wir, bis zu 18 Lernferien pro Jahr durchzuführen.

Die Scheckübergabe fand in der Weingartenschule am See in Hörde statt, in der auch die Lernferien von climb für die Schulkinder angeboten werden. „Mit anderen Ferienangeboten ist climb jedenfalls nicht zu vergleichen. Durch die kleinen Gruppen können die Betreuer den Kindern viel mehr Aufmerksamkeit schenken. climb stärkt die Kinder entscheidend für den weiteren Bildungsweg“, sagt Sabine Strauß, Schulleitung der Weingartenschule am See.

Über „climb“
Bei den climb-Lernferien lernen 45 armutsgefährdete Grundschulkinder und neun junge Erwachsene (darunter viele Lehramtsstudierende) in den Schulferien zwei Wochen lang in den Räumen einer Grundschule von- und miteinander. climb-Lernferien fördern neben dem Spaß am Lernen genau die Zukunftskompetenzen, die jede und jeder von uns in der Schule und am Arbeitsplatz braucht, z. B. Teamfähigkeit, Rücksicht oder Durchhaltevermögen.
Das 2013 in Hamburg gegründete Sozialunternehmen ist mittlerweile auch in Dortmund und Mainz tätig und skaliert sein Angebot stetig weiter. 2018 erreichen die climb-Lernferien ca. 700 Grundschulkinder. Die Lernferien in Dortmund werden in Kooperation mit dem Regionalen Bildungsbüro realisiert und stetig ausgebaut.“
Alle Informationen unter www.climb-lernferien.de

Über „Deutschland rundet auf“
„Deutschland rundet auf“ hat das Ziel, faire Chancen für alle Kinder in Deutschland zu schaffen. Die gemeinnützige Spendenbewegung ermöglicht allen Menschen, sich mit Mikrospenden für sozial benachteiligte Kinder zu engagieren: durch das Aufrunden des Einkaufsbetrags im Einzelhandel um maximal 10 Cent, mit der Gehaltsspende oder online über das Portal bonusspende.de. Alle Spenden leitet die unabhängige Spendenbewegung zu 100% an geprüfte, gemeinnützige Projekte in Deutschland, die Kindern und ihren Eltern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Seit Start im März 2012 wurde bereits über 175 Mio. Mal gespendet und mehr als 8,2 Mio. Euro wurden gesammelt. Mehr als
66.964 Kinder erhalten dadurch Chancen auf eine bessere Zukunft.