Der Christstollen gehört zur Adventszeit

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Traditionelles Advents- und Weihnachtsgebäck. (Foto: pixabay)

Ein Stück Stollen zum Kaffee gehört ebenso zur Vorweihnachtszeit wie der traditionelle Adventskranz.

Vor über 700 Jahren wurde bereits Christstollen gegessen. Ursprünglich war er allerdings lediglich eine klösterliche Fastenspeise in der Adventszeit, da er nur aus Wasser, Mehl und Hefe hergestellt wurde. Die Verfeinerung zu dem beliebten Gebäck vollzog sich erst in den nachfolgenden Jahrhunderten. Heute ist es vor allem der Dresdner Christstollen, der sich jedes Jahr zu Weihnachten einer großen Beliebtheit erfreut. Deshalb ist er mittlerweile sogar markenrechtlich geschützt.

Damit ein Stollen als Dresdner Christstollen bezeichnet werden darf, muss er Butter, Mehl, Orangeat, Zitronat und Rosinen erhalten. Der Buttergehalt muss bei mindestens 50 Prozent liegen. Konservierungsstoffe, Aromen und auch Margarine sind als Zutaten im Dresdner Christstollen verboten.

Der Christstollen gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten weihnachtlichen Backwaren. Viele Menschen kaufen sich ihren Stollen beim Bäcker ihres Vertrauens oder auf dem Weihnachtsmarkt. Viele Familien backen ihren Stollen aber nach wie vor nach den verschiedensten Rezepten selber, weil es ihnen eine lieb gewonnene Tradition geworden ist.

Rezeptvorschlag:
Zutaten für den Teig:
1200 g Weizenmehl
80 g Hefe
400 ml Milch
600 g Butter
1 Bio-Zitrone (Abrieb der Schale)
3 Prisen Salz

Früchtemischung:
Rum
600 g Rosinen
100 g Mandeln (süß)
10 g Mandeln (bitter)
150 g Zitronat
100 g Orangeat
100 g Zucker
10 g Stollengewürz
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Am Vorabend die Rosinen in Rum (Alternative: Apfelsaft) einlegen. Am nächsten Tag zunächst Milch erhitzen, Hefe darin auflösen und 15 Minuten quellen lassen. Anschließend alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen und die Fruchtmischung langsam unterheben. Den Teig abdecken und ca. eine Stunde gehen lassen. Den Teig in die typische Stollenform bringen und bei 180 Grad eine Stunde backen. Nach dem Backvorgang mit Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

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