Brückenschlag über die B54 für Radfahrer, Stadtbahnnutzer und Fußgänger soll kommen

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Der Brückenschlag zwischen PHOENIX West und dem Botanischen Garten Rombergpark über die B 54 ist der letzte Baustein des im Rahmen der städtebaulichen Planung PHOENIX West entwickelten Landschaftskreuzes und stellt somit einen bedeutenden Baustein im Rahmen der Gesamtentwicklung des Standortes PHOENIX West dar. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

Neuer Anlauf für Bau der barrierefreien Wegeverbindung zwischen dem Botanischen Garten Rombergpark, PHOENIX West und dem Westfalenpark, sowie dem barrierefreien Zugang zur Stadtbahn Haltestelle Rombergpark.

Rahmenbedingungen zur ÖPNV Anbindung
Sowohl die Anbindung an die DB-Strecke als auch eine Verlängerung der Stadtbahnlinie wird mittelfristig nicht erfolgen. Daher ist die Anbindung von PHOENIX West über die geplante Brücke an die Stadtbahnhaltestelle kompensatorisch und für eine attraktive ÖPNV-Anbindung zwingend erforderlich.

Standortfaktor für Unternehmen
Durch den geplanten Brückenschlag über die B 54 erhalten insbesondere die Beschäftigten der Unternehmen auf PHOENIX West und auf dem Wilo-Campus künftig eine schnellere, sicherere und barrierefreie Anbindung an das städtische Stadtbahnnetz. Über einen beleuchteten Treppen- und Aufzugsturm wird der direkte Zugang zum Stadtbahn-Haltepunkt Rombergpark hergestellt. Eine behindertengerechte Rampe in Richtung Rombergpark schafft zudem die Verbindung zwischen dem Technologiepark PHOENIX West und den Gewerbeflächen des ehemaligen Gutes Brünninghausen sowie den in diesem Bereich geplanten Nutzungen wie der Gastronomie und dem Botanischen Garten Rombergpark.

Die Errichtung des Brückenbauwerks war ein wichtiges Argument bei Akquisition von Betrieben und Unternehmen für den Standort PHOENIX West. Die Unternehmen auf und im Umfeld von PHOENIX West vertrauen darauf, dass die Stadt Dortmund ihrer Verpflichtung als verlässlicher Partner für Unternehmensansiedlungen nachkommt und das Brückenbauwerk realisiert wird.

Bedeutung im Radwegenetz
Mit dem Bau der neuen Brücke werden die PHOENIX-Flächen an das Radwegenetz entlang der Bundesstraße angeschlossen. Der Fuß- und insbesondere der Radverkehr als umweltschonende Verkehrsarten erhalten eine zusätzliche Möglichkeit, die vierstreifige
anbaufreie B 54 barrierefrei zu queren. Dadurch leistet das Bauwerk einen wichtigen Beitrag zur Attraktivierung der Radnutzung und damit zur Luftreinhaltung.

Bedeutung im Freiraumsystem
Der Brückenschlag B 54 ist darüber hinaus Bestandteil des Radial-Konzentrischen Freiraummodells, welches die Verknüpfung von Grünräumen im gesamten Stadtgebiet zum Ziel hat. Der Entwurf des Planungsbüros stegepartner für den Bereich PHOENIX West
basierte auf diesem Modell und stellt somit einen Baustein für die Verbindung „Vom Platz von Rostow am Don zu Fuß oder per Rad bis ins Ruhrtal“ dar.

Förderung und weitere Vorgehensweise
Bislang war das Brückenbauwerk B 54 Bestandteil des Erschließungsvertrages Phoenix-West zwischen der Stadt Dortmund und der NRW. URBAN GmbH & Co.KG (NRW. URBAN). Dort war ein fester Kostenanteil der Stadt Dortmund vereinbart. Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen ist nun eine Abwicklung bzw. Realisierung durch die Stadt Dortmund nach den aktuellen Förderbestimmungen des Landes erforderlich. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes werden die Baukosten für das Brückenbauwerk auf 12,1 Mio. € geschätzt. Die erwartete Förderung beträgt 80 %.

Nach Beschlussfassung erfolgt eine Aktualisierung der Planungs- und Ausschreibungsunterlagen. Mit dem Start eines Vergabeverfahrens kann frühestens im II. Quartal 2020 gerechnet werden, Baubeginn wäre somit im optimalen Fall Ende 2020 / Anfang 2021. Die Bauzeit beträgt ca. 18 Monate. Die Fertigstellung der Maßnahme kann somit frühestens im Jahr 2022 /2023 erfolgen.

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