Botschafter des Staates Israel trägt sich ins Goldene Buch ein

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S.E. Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel (vorne) und OB Ullrich Sierau während der Zeremonie. (Fotos: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki)

Der Botschafter des Staates Israel S.E. Jeremy Issacharoff hat sich am Montag, 10. August 2020, in Gegenwart von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau in das Goldene Buch der Stadt Dortmund eingetragen.

Die feierliche Zeremonie fand bei einem Besuch der Jüdischen Kultusgemeinde in der Prinz-Friedrich-Karl-Straße statt. Botschafter Issacharoff wurde begleitet von seiner Frau Laura Kam. Anschließend wohnte der Botschafter einer Sitzung des Runden Tisches gegen Rechtsextremismus bei.

Verlegung von Stolpersteinen
Dem Eintrag ins Goldene Buch vorausgegangen war Montagvormittag, 10. August, die Verlegung von Stolpersteinen durch den Künstler Gunter Demnig vor dem Standort des ehemaligen Hauses Leopoldstraße 54 für die Urgroßeltern von Laura Kam, Rosa und Abraham Hacker.

Die Eheleute Hacker wurden durch die Nationalsozialisten verfolgt und interniert. Abraham Hacker wurde im Juli 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo er im April 1943 verstarb.

Stolpersteine an der Leopoldstraße
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