Bau des barrierefreien Brückenschlags über die B 54 könnte Ende 2021 starten

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Momentan ist der Weg zwischen Rombergpark und Phoenix West mit dem Fahrrad und zu Fuß eine echte Aufgabe. (Foto: IN-StadtMagazine)

Der Verwaltungsvorstand empfiehlt den Gremien den Bau des Brückenschlags B 54 für Fußgänger*innen und Radfahrende zu beschließen. Mit dem Brückenschlag über die Bundesstraße 54 soll eine barrierefreie Wegeverbindung zwischen dem Botanischen Garten Rombergpark, PHOENIX West und dem Westfalenpark, sowie ein barrierefreier Zugang zur Stadtbahn Haltestelle Rombergpark entstehen.

Die Errichtung des Brückenbauwerks stellt einen bedeutenden Baustein im Rahmen der Gesamtentwicklung des Standortes PHOENIX West dar und war ursprünglich Bestandteil des mit NRW Urban abgeschlossenen Erschließungsvertrags II. Wesentliches Ziel war es, neben der Herstellung der Erschließungsstraßen und Grünanlagen auf PHOENIX West auch, eine attraktive ÖPNV-Anbindung des PHOENIX West-Geländes über einen direkten Zugang zum Stadtbahnhaltepunkt Rombergpark herzustellen.

Neben dem verbesserten Zugang zur Stadtbahn hat die Brücke auch eine direkte Vernetzungsfunktion zwischen den PHOENIX West-Flächen und dem WILO Campus auf der einen Seite und den Flächen des Rombergparks auf der anderen Seite. Der Brückenschlag war zudem ein starkes Argument für Ansiedlungen und getätigte Expansionen in diesem Bereich.

Der Rat hat in seiner Sitzung am 4. Juli 2019 den Bau der Brücke bereits grundsätzlich befürwortet. Aufgrund der Situation vor Ort handelt es sich bei dem geplanten Brückenschlag B 54 um zwei separate Brücken (über die B 54 und über die Nortkirchenstraße), die mit einem Mittelbauwerk in Form eines Erdkörpers miteinander verbunden sind.

Der Baubeschluss beinhaltet demnach den Neubau der zwei Fußgängerbrücken über die Nortkirchenstraße und die B 54 sowie den barrierefreien Zugang zur Stadtbahn Haltestelle Rombergpark mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von  rund 12 Mio. Euro.
Die Maßnahme soll mit Hilfe des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms (RWP) gefördert werden. Die Höhe der Förderung liegt bei voraussichtlich 80 Prozent. Ab dem Jahr 2021 werden Fördermittel erwartet.

Mit dem Start eines Vergabeverfahrens kann frühestens im III. Quartal 2021 gerechnet werden. Ein Baubeginn läge daher am Ende dieses Jahres oder Anfang 2022. Die Bauzeit wird auf etwa 18 Monate veranschlagt. Somit kann das Bauwerk frühestens im Jahr 2023 fertiggestellt werden.

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