Barrierefreie Zimmer für den Kirchentag – Berufsförderungswerk unterstützt die Bettenkampagne

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Anna-Maria Erlinghäuser, Privatquartiersbeauftragte des Kirchentags (l.) und Kerstin Norda, Zuständige für Menschen mit Behinderung beim Kirchentag (2. v. l.) freuen sich über die barrierefreien Zimmer, die Christian Vogel (Mitte), Karin Niemeyer (2. v. r.) und Manuela Möllenhoff (r.) vom Berufsförderungswerk zur Verfügung stellen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Die grün-weißen Plakate kennt in Dortmund wohl mittlerweile jeder. Eine Figur mit braunen Locken liegt in einer hellgrünen Hängematte unter einer dunkelgrünen Decke. Darüber die Headline: „Noch Platz im Revier?“

Denn tatsächlich scheint der Platz für die KirchentagsbesucherInnen in und um Dortmund begrenzt zu sein. In diesem Jahr sei es besonders schwierig, erzählt Anna-Maria Erlinghäuser, Privatquartiersbeauftragte des Kirchentags, denn es handele sich um ein verlängertes Wochenende. Wer bereit sei, ein Bett zur Verfügung zu stellen, plane eventuell einen Urlaub für das Wochenende. Doch ohnehin fiele es vielen schwer, einen Gast aufzunehmen. „Die Entscheidung zu treffen, okay, wir machen das jetzt, dazu braucht es meist mehrere Impulse“, formuliert Erlinghäuser das Problem.

Menschen mit Behinderung sehen sich vor zusätzliche Probleme gestellt, wenn sie eine Unterkunft suchen, denn barrierefreier Wohnraum ist rar. Daher hat das Berufsförderungswerk sich nun bereit erklärt, dem Kirchentag fünf barrierefreie Zimmer zur Verfügung zu stellen. Als ehemalige Lokalzeit-Moderatorin ist Karin Niemeyer, jetzt Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Berufsförderungswerks, erklärte Unterstützerin der Bettenkampagne. In dieser Rolle stellte sie einen Kontakt zwischen Kirchentag und Berufsförderungswerk her.

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