Vollanschluss der Westfaliastraße an die OWIIIa: Gutachten mit positivem Ergebnis liegt vor

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Symbolfoto: pixabay

Der Rat der Stadt hatte am 25.06.2015 das Verkehrskonzept Hafen beschlossen. Darin ist unter anderem als mittelfristige Maßnahme die „Erstellung eines Gutachtens zur weiteren Qualifizierung des Vollanschlusses der Westfaliastraße an die OWIIIa“ enthalten. Dieses
Gutachten liegt der Verwaltung nun mit positivem Ergebnis vor.

Prognosen sagen voraus, dass der Güter- und Warenumsatz im Dortmunder Hafen weiter steigen wird. Durch diese Entwicklung werden die Verkehrsströme im und rund um den Hafen voraussichtlich zunehmen. Durch den Hafendialog wurde ein Verfahren initiiert, um ein Verkehrskonzept für das kommende Jahrzehnt zu entwickeln.

Im Zuge dieses Verfahrens wurde ein Verkehrsgutachten erarbeitet, in dem auch der Ausbau des Knotenpunktes Westfaliastraße/OWIIIa (Mallinckrodtstraße) verkehrlich untersucht wurde.

Daraufhin ist eine technische Machbarkeitsstudie beauftragt worden, die sich mit einer volkswirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Analyse beschäftigt und eine Empfehlung aussprechen soll. Im Ergebnis überwiegt der Nutzen die mit dem Vorhaben verbundenen Kosten in einem Verhältnis von 1,03 – dies kommt einer Empfehlung für die Idee und das Vorhaben gleich. Das Verfahren der Bewertung baut auf den Methoden des aktuellen  Bundesverkehrswegeplans 2030 auf.

In der Machbarkeitsstudie wurden zunächst 11 Varianten untersucht. Die Unterschiede lagen in der Verkehrs- und Wegeführung, der Ausbildung der Verkehrsknoten in signaltechnischer Hinsicht und in Bezug auf die Auffahrt von der Westfaliastraße auf die OWIIIa in Richtung Westen sowie der Abfahrt von der OWIIIa auf die Westfaliastraße in östlicher Richtung als kombinierte Brücken- und Dammbauwerke.

Die im Ergebnis vorgeschlagene Lösung baut darauf auf, dass die heutigen Bahnflächen unterhalb des bestehenden Brückenbauwerks gemäß der hier zuständigen Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG) zukünftig anderen Nutzungen zugeführt werden sollen. Dies hat die Bahn inzwischen fest zugesagt.

Damit ergibt sich die Möglichkeit den Höhenunterschied von der Westfaliastraße zur OWIIIa über eine Kombination aus im Verhältnis weniger aufwändigen Dammbauwerken und insbesondere die verbleibenden DB Strecken querenden kurzen Brückenbauwerken zu überwinden.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden nun in den weiteren Dialog zum Verkehrskonzept Hafen eingebracht und später den Gremien zugeleitet.

 

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