Umweltverbände schlagen einfach umsetzbare Verbesserung für den Radverkehr auf der Kampstraße vor

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Fotos: BUND Dortmund

Eine einfach umsetzbare Verbesserung für den Radverkehr auf der Kampstraße in West-Ost-Richtung schlagen die Umwelt- und Verkehrsverbände ADFC, BUND, VCD in einem Antrag an die Bezirksvertretung Innenstadt-West vor.

Ihr Vorschlag beinhaltet die Abmarkierung eines Radfahrstreifens in West-Ost-Richtung und die Wegnahme eines illegal genutzten Pkw-Parkstreifens zwischen Freistuhl und Hansastraße.

Derzeit müssen die Radfahrer aus Richtung Westen kommend am Eingang der Fußgängerzone an der Straße „Freistuhl“ absteigen und ihr Rad bis zur Hansastraße schieben, während der von Osten kommende Radverkehr hier gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr die Kampstraße nutzen darf.

Das Problem könne einfach gelöst werden, wenn eine Sperrflächenmarkierung entfernt und das Parken auf der Nordseite der Kampstraße zwischen Freistuhl und Hansastraße verboten wird. Dort besteht derzeit ein eingeschränktes Halteverbot, an das sich aber kaum jemand hält.

Der Vorschlag ist mit der Deutschen Umwelthilfe abgestimmt und gehört zu den von den Verbänden vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen zur Erhöhung des Radverkehrsanteils in Dortmund. Die bessere Durchquerbarkeit der City für den Radverkehr ist eine alte Forderung der Umwelt- und Verkehrsverbände.

Die verbesserte Radverkehrsführung ermöglicht automatisch auch eine Weiterführung des von Westen kommenden Radverkehrs bis zur Straße „Friedhof“ und zum Pylon an der Reinoldikirche, auch während des Weihnachtsmarktes und anderer Veranstaltungen, wenn die Südseite durch Verkaufsstände blockiert ist.

Werner Blanke (ADFC Dortmund)
Lorenz Redicker (VCD Dortmund-Unna)
Thomas Quittek (BUND Dortmund)

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