Sondierungen von weiteren Bombenverdachtspunkten brauchen noch Zeit

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Am Hohen Wall und Hiltropwall muss länger als gedacht mit Behinderungen gerechnet werden. (Symbolfoto: IN-StadtMagazine)

Seit letzter Woche untersucht die Stadt Dortmund gemeinsam mit der Bezirksregierung Arnsberg drei weitere Bombenverdachtspunkte am Hohen Wall und Hiltropwall. Sollten sich diese Verdachtspunkte als wirkliche Blindgänger herausstellen, so würden sie im Rahmen der für den 11. und 12. Januar geplanten Entschärfung im Klinikviertel mit entschärft werden.

Bei den zur Sondierung notwendigen Vorarbeiten hat sich herausgestellt, dass die Verdachtspunkte nicht so einfach zu ermitteln sind, wie im Vorfeld angenommen. Grund dafür sind verschiedenste Leitungen, die durch eine ungünstige Lage oder ihre Größe die Vorarbeiten erschweren. Ein Teil der Leitungen war in den Plänen nicht oder nicht an der vorgefundenen Stelle verzeichnet.

Auswirkungen auf den Verkehr
Durch die nun aufwendigeren Sondierungsarbeiten kann der angestrebte Zeitplan, mit Beginn der Weihnachtsstadt mit den Sondierungen fertig zu sein, leider nicht eingehalten werden. Für die Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet dies folgendes:

  • Die Vollsperrung am Hohen Wall / Rheinische Straße bleibt voraussichtlich bis zum 30. November bestehen.
  • Bei der Sperrung von zwei Fahrstreifen in Richtung Hauptbahnhof am Hiltropwall auf Höhe vom Platz der Alten Synagoge wird zeitnah eine zweite Spur wieder eröffnet.
  • Die Sperrung von einem Fahrstreifen an der Hansastraße wird voraussichtlich noch bis in die zweite Dezemberwoche andauern.

Immer wenn die Möglichkeit besteht, spontan Sperrungen aufzuheben, wird die Stadt Dortmund dies umgehend umsetzen, um so einen besseren Verkehrsfluss zu ermöglichen. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden gebeten, die Umleitungshinweise zu befolgen

Energien bündeln und Kosten einsparen
Die Entschärfung im Klinikvierteil Anfang Januar ist mit einem erheblichen finanziellen und personellen Aufwand verbunden und stellt eine Einschränkung im Alltag der Anwohnerinnen und Anwohner dar. Im Rahmen der Planung und Vorbereitung wurden für bekannte und geplante Baumaßnahmen im Radius von 500 Metern um die betroffenen Kliniken weitere Verdachtspunkte untersucht, an denen in naher Zukunft Baumaßnahmen stattfinden werden. Im Zuge dieser Auswertungen wurden drei weitere Bombenverdachtspunkte festgestellt, wobei jeder dieser Bombenverdachtspunkte für sich wiederum eine gemeinschaftliche Evakuierung der drei Kliniken zur Folge hätte.

Daher hat sich die Stadt Dortmund dazu entschlossen, dass diese zusätzlichen Verdachtspunkte kurzfristig sondiert werden, auch wenn dies eine Ausnahme vom Baustellenverbot während des Weihnachtsmarktes darstellt. Im Bedarfsfall werden die Verdachtspunkte dann ebenfalls am 11. und 12. Januar 2020 freigelegt und erforderlichenfalls entschärft. So werden organisatorische Energien gebündelt und dadurch Kosten eingespart. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in den zukünftigen Jahren bei Bau- oder Reparaturarbeiten in diesem Bereich weitere – heute unbekannte – Kampfmittel gefunden werden.

Die Stadt Dortmund bittet um das Verständnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer.

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