Silberstraße: Der verkehrsberuhigte Bereich führt zu häufigen Beschwerden

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Die Silberstraße ist zur Spielstraße umgebaut worden. (Fotos: IN-Stadtmagazine)

Der Bereich der Silberstraße in der Dortmunder Innenstadt zwischen dem
Kreisverkehr an der Thier-Galerie und der Hansastraße wurde vor einiger
Zeit durch eine neue Pflasterung gestalterisch aufgewertet. Während vor der
Baumaßnahme dort teilweise mit Parkschein geparkt werden konnte, ist dies
seit längerer Zeit nicht mehr möglich, da der Bereich der Silberstraße als
verkehrsberuhigte Zone (als sogenannte „Spielstraße“) ausgewiesen und
entsprechend ausgeschildert wurde.

Neben einigen anderen Voraussetzungen, wie der Schrittgeschwindigkeit, ist
in einem verkehrsberuhigten Bereich das Parken nur in dafür
gekennzeichneten, durch Markierung oder Pflasterung hervorgehobenen Flächen
erlaubt. Weil diese Regelungen aus der Straßenverkehrsordnung allen
Fahrzeugführenden bekannt sein sollten und grundsätzlich gelten, ist keine
Ausschilderung von Halteverboten möglich. Die Regeln sind sozusagen in dem
Hinweisschild „Spielstraße“ bereits enthalten. In einem solchen Bereich ist
lediglich das Be- und Entladen für maximal 15 Minuten und das Ein-oder
Aussteigen gestattet.

Die verkehrlichen Bestimmungen in der Silberstraße werden häufig missachtet. Gleichzeitig liegt die Silberstraße im direkten Umfeld der Fußgängerzonen, des Wochenmarktes und der City und wird demzufolge stark frequentiert. Deshalb wird die Silberstraße durch die
Verkehrsüberwachung täglich mehrfach kontrolliert.

In 2019 ließ das Ordnungsamt aus dem Bereich insgesamt 411 falsch
geparkte Fahrzeuge abschleppen. In 2020 wurden – coronabedingt – bis
heute immerhin schon 163 Fahrzeuge geschleppt. Die täglichen Kontrollen der
Verkehrsüberwachung werden weiter fortgesetzt.

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