Ordnungsamt: Abschleppzahlen auf weiterhin konstant hohem Niveau

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(Symbolfoto: pixabay)

Das Ordnungsamt der Stadt Dortmund musste im Jahr 2019 erneut auf hohem Niveau Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet abschleppen. Insgesamt 5998 Fahrzeuge mussten in 2019 an den Haken, da sie behindernd im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt waren  

Insgesamt mussten 5998 Fahrzeuge (2018: 6202) an unterschiedlichen Standorten auf dem Dortmunder Stadtgebiet geschleppt werden. Die Schwerpunkte sind seit Jahren mit Maßnahmen im absoluten Haltverbot (2019: 2423; 2018: 2498), in verkehrsberuhigten Bereichen, den sog. Spielstraßen (2019: 1124; 2018: 1015), den Schwerbehindertenparkplätzen (2019: 535; 2018: 759) und den Gehwegen mit Behinderungen (2019: 528;  2018: 467) gleich.

Nennenswert sind noch 363 Maßnahmen in den sog. 5-Meter-Bereichen (2018: 304), 261 Maßnahmen an Taxenständen (2018: 293) und 117 Maßnahmen auf Sperrflächen (2018: 101). Die Abschleppzahlen an E-Ladestation sind mit 154 Schleppungen (2018: 289) rückläufig. Auch bei Veranstaltungen auf dem gesamten Stadtgebiet und bei Einsätzen rund um den Signal-Iduna-Park sind Abschleppmaßnahmen notwendig, um  so die Sicherheit der Veranstaltung bzw. die Sicherheit und die Leichtigkeit des Straßenverkehrs zu gewährleisten.

Dem Ordnungsamt ist durchaus bewusst, dass das Abschleppen eines verkehrswidrig, behindernd abgestellten Fahrzeuges einen schwerwiegenden Eingriff darstellt und für den/ die Fahrzeugführer*in mit Unannehmlichkeiten verbunden ist. Gleichwohl müssen die Funktionen dieser verkehrlichen Sonderflächen verbunden mit dem Schutz und der Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen jederzeit gewährleistet sein. Auch ein Durchkommen für die Feuerwehr im Einsatzfall muss jederzeit gegeben sein und sichergestellt werden.

Das Ordnungsamt appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer*innen das eigene Fahrzeug stets rechtskonform abzustellen, sodass eine Abschleppmaßnahme nicht erforderlich wird.

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