Fahrräder, Pedelecs und E-Cargobikes werden den städtischen Fuhrpark für Dienstfahrzeuge ergänzen

0
17
Symbolfoto: IN-StadtMagazine

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Sitzung am 18. Juni das Ziel konkretisiert, die dienstliche Mobilität auch mit Hilfe von Fahrrädern, Pedelecs und E-Cargobikes zu ermöglichen.

Hierzu werden durch das städtische Mobilitätszentrum innerhalb der nächsten zwei Jahre insgesamt 90 Diensträder beschafft und den Mitarbeiter*innen zur Wahrnehmung von Außendienstterminen oder aber für Fahrten zwischen den Dienststellen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung gestellt.

Der Bestand an Pedelecs (kurz für Pedal Electric Cycle) soll innerhalb der nächsten zwei Jahre von derzeit 20 auf ca. 80 Stück erhöht werden. Die Pedelecs sind verkehrsrechtlich mit normalen Fahrrädern gleichgestellt, bei denen der Elektromotor den Fahrer beim Treten bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde unterstützt.

Außerdem sollen weitere 15 Fahrräder sowie 15 E-Cargobikes angeschafft werden. Die E-Cargobikes sollen es ermöglichen Gepäck und andere Lasten zu transportieren. Die Anschaffungskosten für alle Diensträder zusammen betragen 300.000 Euro.

Eine stadtweite Bereitstellung dieser Diensträder dient dabei als Ergänzung zum bereits bestehenden dienstlichen Mobilitätsangebot, welches derzeit aus herkömmlichen Dienstfahrzeugen, dem öffentlichen Personennahverkehr sowie der Nutzung von privaten Kraftfahrzeugen besteht.

Die Bereitstellung der Diensträder bringt dabei sowohl für die Stadtverwaltung als auch für die Mitarbeiter*innen gleich mehrere Vorteile:

Während man besonders bei kurzen Strecken mit dem Pkw im Bereich der Innenstadt länger unterwegs ist als mit dem Rad, stört einen auch die lästige, meist langwierige Parkplatzsuche nicht mehr.

Zudem fördert das Fahrradfahren einerseits die Gesundheit der Fahrenden und entlastet andererseits das lokale Klima durch die Reduzierung des lokalen Luftschadstoffausstoßes durch den Pkw-Verkehr.

Die Standorte der neu anzuschaffenden Diensträder verteilen sich dabei auf das gesamte Stadtgebiet, wobei der Großteil der Räder, bedingt durch die Vielzahl an Dienststellen im Innenstadtbereich, zentral bereitgestellt wird.

Hintergrund: Im März 2018 hatte der Verwaltungsvorstand bereits beschlossen, den Anteil an Elektrofahrzeugen in der städtischen Pkw-Flotte sukzessive auf 80 Prozent zu erhöhen und darüber hinaus auch die Anzahl an Pedelecs und E-Cargobikes aufzustocken. Danach gab es eine Bedarfsanalyse, bei der die Fachbereiche einzeln abgefragt worden sind.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500