Fahrbericht: Nissan Leaf EV

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Fotos: IN-Stadtmagazine

Die zweite Modellgeneration des NISSAN LEAF – elektronischer Liebling der Mobilitätsbranche – wurde als erstes Fahrzeug mit fünf von fünf Sternen im Euro NCAP Crashtest ausgezeichnet. Ein Grund mehr für uns, das Elektroauto genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Modernes Äußeres
Unser Testwagen in der Farbe „Spring Cloud“ wirkt kantig und aerodynamisch zugleich. Das charakteristisch fließende Dach, die dynamische Frontpartie und der aerodynamische Heckdiffusor symbolisieren Funktionalität und Stil zugleich. Trotz Stillstand erweckt der Japaner den Anschein, in Bewegung zu sein. Der neugestaltete V-Motion Grill mit blauen Akzenten und auffälligem 3D-Muster ergänzt das neue moderne Design. Zudem erzeugt die markante, rechteckige Form der Hallogen-Scheinwerfer ein brillantes Statement.

Hochwertiges Interieur & technische Finesse
Bevor wir im NISSAN LEAF Platz nehmen, betrachten wir den geräumigen Kofferraum. Mit seinen 435 l Fassungsvermögen verfügt er über ausreichend Stauraum. Der stoffbezogene, komfortable Sitzbereich im Innenraum bietet sowohl vorne als auch hinten viel Beinfreiheit für Personen bis 1,85 m. Anschließend fällt uns der schwarze Klavierlack ins Auge, der sicherlich reinigungsintensiv und kratzempfindlich ist, aber die Wertigkeit des Innenraums ebenso steigert. Die ausgeprägte Lenkradfernbedienung für das Audiosystem, die Geschwindigkeitsregelanlage und die Freisprechanlage sowie das 7‘‘-Zoll-Display mit Bluetooth® Audio Streaming zeigen den mittlerweile standardisierten Technikanspruch des japanischen Automobilherstellers. Ein Navigationssystem ist als Zusatzangebot natürlich wählbar.

Die 360°-Ansicht mit ihren vier Kameras zeigt uns einen virtuellen Rundumblick des neuen NISSAN LEAF aus der Vogelperspektive sowie eine Split-Screen-Nahaufnahme der Frontpartie, des Hecks und des Randsteins. So wird das Rangieren auf engem Raum zum Kinderspiel. Darüber hinaus erfolgt eine Warnung auf dem Bildschirm, wenn sich bewegliche Objekte in Ihrer Nähe befinden.

Der fortschrittliche NISSAN ProPilot trägt zum teilautomatisierten Fahren bei. Er ermöglicht ermüdungsfreieres Fahren im dichten Verkehr und auf langen Strecken. Der ProPilot hält die Geschwindigkeit, den Wagen in der Spur und stoppt das Fahrzeug. Darüber hinaus erhöht die weitere technische Sicherheitsausstattung, wie z. B. der Notbrems-Assistent mit Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent aktiv mit korrigierendem Bremseingriff oder der Fernlicht-Assistent, das Sicherheitsgefühl.

Lautloser Fahrspaß
Mit dem Start-/Stopp-Knopf starten wir den Motor und sind von der Geräuschlosigkeit positiv überrascht. Als gewohnter Benziner-Fahrer ist das e-Pedal des Automatikgetriebes zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, beschert uns aber mit seiner Mehrfachfunktionalität (beschleunigen, bremsen, abstoppen) nach kurzer Zeit ein großartiges Fahrgefühl sowie ausgezeichnetes Handling. Die im Fahrzeugboden montierte 40 kWh-Batterie ermöglicht einen niedrigen Schwerpunkt und reduziert daher die Seitenneigung in den Kurven. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h steht er seinen „Klassenkameraden“ in nichts nach. So navigieren wir den nahezu 4,5 m langen NISSAN LEAF im Eco-Modus auf seinen 17‘‘-Stahlfelgen über Dortmunds Straßen. Mit seiner durchschnittlichen Reichweite von 300 km bei 100 % Akkuleistung liegt das umweltfreundliche Elektromobil in der Gunst der Verbraucher sehr hoch.

Dieses attraktive Elektromobil ist ab einem Preis von 31.950,00 € zu haben.

Stromverbrauch – kombiniert (nach WLTP), kWh/100 km: 20,6–19,4; CO2-Emmisionen kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+