FAHRBERICHT: Mut zum Design – der Mitsubishi Eclipse Cross punktet mit Dynamik und Stil

0
24
Gewöhnungsbedürftig? Auf jeden Fall ein außergewöhnliches Design für eine ganz besondere Kundengruppe. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Auto Aktuell der IN-StadtMagazine fuhr den Misubishi Eclipse Cross mit dem 1,5-Liter-Turbotriebwerk. Der Benziner leistet 163 PS, die via stufenloser CVT-Automatik an alle vier Räder verteilt werden.

Der Markt der Kompakt-SUV ist hart umkämpft. Wer sich da von der Masse abheben will, muss dafür vieles tun – Mitsubishi hat es erfolgreich getan. Mit dem Eclipse Cross haben die Japaner 2018 ein prägnantes SUV-Coupé auf den Markt gebracht. Es nimmt eine Position zwischen dem kleineren ASX und dem Familien-SUV Outlander ein und konkurriert mit Fahrzeugen wie dem KIA Sportage, Hyundai Tucson und Nissan Qashqai.

Schon der erste Blick verrät: Mitsubishi setzt beim Eclipse-Cross voll auf Individualität und reichlich Emotionen. Ja – er hat das gewisse Etwas – denn die ungewöhnliche Heckgestaltung zieht in jedem Fall die Blicke auf sich. Man mag sie nun mögen oder eben auch nicht. Mut zum Design kann man den Japanern hier jedenfalls nicht absprechen – der Eclipse Cross ist ein Auto, das nicht im optischen Einheitsbrei nach dem Motto „keine Kanten, Ecken oder mutigen Schwünge“ untergeht. Die Dachlinie fällt stark ab und mündet in einem Leuchtenband, das sich quer über die ganze Heckscheibe zieht. In Sachen Rundumsicht ist das nicht der Weisheit letzter Schluss, aber dank einer perfekt arbeitenden 360-Grad Kamera und einem Ausparkassistenten klappts mit dem Rangieren völlig problemlos.

Eclipse Cross mit modernem Cockpit
Keinen Anlass zur Kritik geben Ergonomie und Haptik. Im Innenraum sind wir umgeben von ausgesuchten Materialien in hochwertiger Verarbeitung. Das betont fahrerorientierte Cockpit ist ergonomisch so gestaltet, dass jeder Handgriff auf Anhieb sitzt. Die größten Stärken des Mitsubishi Eclipse Cross sind Flexibilität und Stauraum: Trotz der coupéhaften Optik bleibt erstaunlich viel Raum für Kopf und Beine.
Die Rücksitze (im Verhältnis 60:40 teilbar) lassen sich um bis zu 20 Zentimeter verschieben, die Lehnen lassen sich in der Neigung um acht Stufen verstellen. Klappt man sie um, bietet der Japaner eine fast ebene Fläche. Maximal stehen 1159 Liter Stauraumvolumen zur Verfügung. Daumen hoch!

Voll auf dem Stand der Technik
Schon in der Basisversion punktet der Eclipse Cross mit einem Auffahrwarnsystem mit Fußgängererkennung und Notbremsassistent, einer Berganfahrhilfe sowie einem Fernlicht- und Spurhalteassistenten. Die von uns gefahrenen Ausstattungsvariante „Active“ besticht mit zahlreichen weiteren Komfort- und Optikfeatures, u. a. mit einer adaptiven Tempoautomatik, 2-Zonen Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, einem Totwinkelassistenten sowie beheizbarem Lederlenkrad und beheizbarer Frontscheibe.

Fahrdynamik: sicheres Handling mit hohem Spaßfaktor
Passend zu Konzept und Charakter des Eclipse Cross ist die Fahrwerksabstimmung des kompakten SUV eher sportlich ausgelegt. Der 1,5-Liter-Turbobenziner und das elektronisch gesteuerte 8-Stufen-CVT-Getriebe sind perfekt aufeinander abgestimmt. In nur gut 10 Sekunden bringen wir unser rotes SUV-Coupé auf Tempo 100, maximal 200 km/h Spitze sind drin.

Unterm Strich ist der Mitsubishi Eclipse (UVP ab 21.990.- Euro) ein zuverlässiges Fahrzeug mit fairem Preis-Leistungsverhältnis, das optisch aus der Masse der Konkurrenten herausragt und mit viel Flexibilität und Platz lockt.

 

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500