Fahrbericht Mazda3 – Japanische Eleganz in 4. Generation

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Fotos: IN-StadtMagazine

Mazda läutete kürzlich mit der Neuauflage des Mazda 3 eine neue Ära ein. Bei der vierten Generation des Kompaktklassemodells beweisen die Japaner, dass weniger manchmal doch mehr ist.

Auto aktuell fuhr den Mazda 3 in der Selection-Ausführung.

Optisch ein Hingucker
Schon das äußerliche Erscheinungsbild des neuen Mazda 3 macht etwas her. Das unverwechselbare Kodo Design wurde weiterentwickelt und lässt den neuen Mazda mit glatten Konturen eingängiger wirken. Das Modell in der Sonderlackierung Magmarot Metallic lässt das Licht förmlich über die Karosse gleiten. Das aktuelle, reduzierte Design in der fünftürigen Steilheckversion stellt die Eleganz des neuen Kompakten in den Vordergrund, auch wenn die Front mit dem großen Grill und den scharf gezeichneten LED-Scheinwerfern eher an einen Sportwagen erinnert.

Bestechendes Interieur
Die dynamische Optik setzt sich bei unserem Blick in den Innenraum fort. Die elegante Lederoptik im vorderen Sitzbereich wirkt sehr schick, aber auch einladend. Die Anordnung des serienmäßigen Infotainment-Systems mit seinem 8,8 Zoll-Display und dem Head-up-Display vor dem Fahrer im Zusammenspiel mit der Verringerung der Schaltflächen vermittelt eine höhere Funktionalität auf Premiumniveau. Das Cockpit ist mit hochwertigen Materialien hervorragend verarbeitet und macht auf uns einen positiv aufgeräumten Eindruck.
Einziger Wermutstropfen im sonst so perfekten Innenraum ist die Kofferraumkapazität, die sich gerade mal auf 358 Liter beläuft. Das ist im Vergleich zu den Konkurrenten in der Kompaktklasse etwas mager.

Reines Fahrvergnügen
Beim Starten des Motors fällt uns direkt auf, wie hervorragend leise er läuft. Der 2,0 Liter Skyactiv-G-Benzinmotor bleibt auch bei Steigerung der Drehzahl geräuscharm.
Die 18 Zoll-Leichtmetallfelgen unserer Selection-Ausführung unterstützen mit ihrer grauen Farbe das elegante Aussehen und sorgen für eine stabile Radführung. Der Fahrbahnkontakt ist prima und bleibt auch in Kurven unverändert. Lediglich bei Bodenwellen und Straßenunebenheiten reagiert das Fahrwerk etwas unruhig. Das Fahrverhalten des neuen Mazda macht auf der Straße dennoch eine gute Figur. Alles in allem können wir das agile Fahrverhalten aber dank der präzisen Lenkung und einem hervorragend schaltbaren Getriebe ausführlich auskosten.

Sicherheit und Technologie im Vordergrund
Bei unserer sonnigen Ausflugstour über Dortmunds Straßen profitieren wir auch von der umfangreichen Sicherheitsausstattung und den unterstützenden Assistenzsystemen. Bereits in der Basisversion verfügt der Mazda 3 neben der Verkehrszeichenerkennung über einen Kollisionsverhinderer und Aufmerksamkeitsassistenten. Die Fahrerüberwachung per Infrarot- und LED-Technik soll die Müdigkeit des Fahrers ständig im Blick haben. Zur Beurteilung der Fahrtüchtigkeit werden unter anderem die Körperhaltung und die Bewegungen der Augenlider herangezogen. Ein „Front Cross Traffic Alert“ mit Radartechnik für die Unfallvermeidung an T-Kreuzungen sowie ein adaptiver Tempomat mit Staupilot, der selbstständig lenkt, beschleunigt und verzögert, gehört genauso zur Serienausstattung.
Des Weiteren im Serienpaket enthalten sind die Voll-LED-Scheinwerfer, das Infotainmentsystem mit 8,8 Zoll-Display und den Konnektivitätsstandards Apple Carplay und Android Auto sowie dem Advanced Head-up Display, das wichtige Informationen direkt in die Windschutzscheibe projiziert.
Zusätzlich kommt bei unserer Selectionversion noch eine 2-Zonen-Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera, Lenkrad- und Sitzheizung (vorne) sowie schlüsselloses Zugangssystem hinzu.

Der Einstiegspreis des Mazda liegt bei 22.990,00 €, unsere Selektion-Ausführung beginnt bei 24.990,00 €.

Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerorts 6,4; außerorts 4,3; kombiniert 5,1; CO2-Emission kombiniert 117 g/km. Effizienzklasse A.

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